Nutzenrealisierung beginnt vor der Umsetzung. Jede Initiative benennt die Nutzeneffekte, die sie erzielen soll, wie sie gemessen werden und wer für sie verantwortlich ist. Die Umsetzung wird dann an diesen Nutzeneffekten gesteuert, nicht nur an Meilensteinen und Budget.
Die Disziplin setzt sich nach dem Go-live fort. Viele Nutzeneffekte entstehen erst, wenn neue Arbeitsweisen tatsächlich angenommen und beibehalten werden. Nutzenrealisierung verfolgt die Lücke zwischen geplantem und tatsächlichem Nutzen und stößt Maßnahmen an, um sie zu schließen — so bleiben Investitionsrechnungen ehrlich.
Für Unternehmen und Beratungsverantwortliche ist sie der Mechanismus, der Ausgaben mit Ergebnissen verbindet. Sie beantwortet die Frage, die sich Führungsgremien immer wieder stellen: Was haben wir für die Investition tatsächlich bekommen?