Digital Strategy

Digitale Transformation: Bedeutung und Schritte zur Umsetzung

Was digitale Transformation heißt, was Sie eigentlich verändern wollen – und in sechs Schritten von einer klaren Richtung zu Arbeitssträngen, die sie umsetzen.

Die digitale Transformation ist in der Wirtschaft zum Schlagwort geworden, und das aus gutem Grund. Die technische Umwälzung, die wir gerade erleben, stattet Organisationen wie Menschen mit immer mächtigeren Werkzeugen und Angeboten aus – der sprunghafte Zuwachs an KI-Fähigkeiten ist nur das jüngste Beispiel für digitale Transformation. Eine belastbare Strategie für die digitale Transformation zu entwerfen und umzusetzen, ist unter diesen Vorzeichen unerlässlich. Organisationen, die ihren Betrieb und ihre Prozesse nicht an einer klar gefassten Strategie für die digitale Transformation ausrichten, laufen Gefahr, im Wettbewerb zurückzufallen.

Der Weg zur digitalen Transformation ist allerdings kein leichter; er verlangt ein umfassendes und zusammenhängendes Vorgehen über alle Bereiche hinweg, geführt von einem gut aufgebauten Leitfaden für die digitale Transformation. Dieses Vorgehen verlangt die Abstimmung zahlreicher interner Stakeholder und über einen längeren Zeitraum hinweg oft auch die Ausrichtung verschiedener interner Funktionen auf ein gemeinsames Ziel. Die Vorteile der digitalen Transformation zu verstehen und strategisch zu nutzen, ist der Schlüssel, um diesen komplexen Weg erfolgreich zu gehen.

Bei Digital Leadership betonen wir, wie viel die digitale Transformation für Unternehmen bedeutet, die in einer sich wandelnden Wirtschaft bestehen wollen. Wir bieten dazu eine Reihe von Leistungen an, darunter Lösungen für die digitale Transformation und Beratung zur digitalen Transformation. Unsere Lösungen versetzen Organisationen in die Lage, ihre digitalen Fähigkeiten auszubauen, den Betrieb zu verbessern und Geschäftsmodelle umzubauen. Mit unserer Beratung geben wir fachkundige Führung auf dem Weg der digitalen Transformation und schließen die Lücke zwischen Strategie und Umsetzung.

Find out how we can help you

Corporate training, innovation consulting and much more.

In diesem Blogartikel richten wir den Blick auf die strategischen Seiten der digitalen Transformation und geben praktische Hinweise, wie Sie eine digitale Transformation angehen. Wir sprechen darüber, warum zuerst eine klare Richtung als Grundlage stehen muss und erst danach gehandelt wird – indem die Richtung in Arbeitsstränge übersetzt wird, die sich auf ihre Umsetzung richten.

Was ist digitale Transformation? Die Definition

Digitale Transformation heißt, rechnergestützte Technologien in die Produkte, Prozesse und Strategien einer Organisation einzubinden. Unternommen wird sie, um die Beteiligung und die Leistungserbringung für Belegschaft und Kunden zu verbessern und damit am Ende die Wettbewerbsfähigkeit der Organisation zu stärken.

Sie bezeichnet den Vorgang, digitale Technologien zu nutzen, um von Grund auf zu verändern, wie Organisationen arbeiten, die Wertschöpfung steigern und mit ihren Kunden, Mitarbeitern und weiteren Stakeholdern umgehen. Genauer gesagt: Eine digitale Transformation ist ein Sprung im bestehenden Geschäftsmodell und Betriebsmodell einer Organisation. Die meisten Bestandteile eines Geschäfts- und Betriebsmodells bleiben dabei gleich, einzelne Seiten aber ändern sich von Grund auf – das ist der Sprung. Solche umwälzenden Sprünge ziehen dann in der Regel eine Reihe von Folgeänderungen und nötigen Anpassungen in verwandten Bereichen nach sich, denn alle Teile eines Geschäfts- und eines Betriebsmodells hängen eng zusammen.

Eine digitale Transformation nutzt digitale Technologien wie Big-Data-Analysen, künstliche Intelligenz, Cloud Computing, das Internet der Dinge (IoT), Blockchain und weitere, um Geschäftsprozesse zu automatisieren und zu straffen, die Kundenerfahrung zu verbessern und den Weg zu ebnen für neue Geschäftsmodelle und neue Einnahmequellen.

Was digitale Transformation bedeutet, erschöpft sich nicht darin, neue Technologien einzuführen; dazu gehört ebenso, Geschäftsprozesse, Organisationsstrukturen und Kultur neu zu denken und neu zu gestalten, damit sie zur neuen digitalen Wirklichkeit passen. Das verlangt ein umfassendes Vorgehen, das die Organisation als Ganzes in den Blick nimmt und zahlreiche Stakeholder und Funktionen einbezieht.

Das oberste Ziel der digitalen Transformation ist es, Innovation voranzutreiben, die Effizienz zu erhöhen, beweglicher zu werden und neuen Wert für Kunden und Stakeholder zu schaffen. Für Organisationen ist sie entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben, Innovation zu fördern und sich in der sich wandelnden digitalen Landschaft zurechtzufinden.

Die folgende Grafik – die UNITE Building Blocks of Digitalization – gibt einen Überblick über die wesentlichen Aspekte der digitalen Transformation.

Building Blocks of Digitalization
The UNITE Building Blocks of Digitalization
Designed by: Digital Leadership AG

Kostenloser Download

The UNITE Building Blocks Of Digitalization

You can now access the complete Building Blocks of Digitalization Package, including a full presentation, related models and instructions for use.

Jetzt kostenlos herunterladen

Schon ein Konto? Anmelden

Wer also verändern will, muss ein weit größeres Bild betrachten als nur die Technik: Sie müssen ebenso Ihr Geschäftsmodell und Ihre Strategie in den Blick nehmen, die Kultur, die Prozesse und die Organisationsstrukturen sowie Ihre Wertschöpfungsketten und Value Propositions.

Insgesamt berührt eine digitale Transformation viele Bereiche einer Organisation, und sie verlangt ein umfassendes und zusammenhängendes Vorgehen, das alle Stakeholder und Funktionen der Organisation einbezieht.

Was genau wollen Sie eigentlich verändern?

Wenn Organisationen über eine digitale Transformation nachdenken, haben sie oft ein viel zu enges Bild davon im Kopf, wie ihre (digitale) Transformation aussehen soll. Meistens denken sie nur daran, ihre digitalen Kanäle zu verändern oder ihre internen Prozesse zu verbessern. Das können wichtige Teile einer digitalen Transformation sein – wir möchten Sie aber einladen, ein deutlich größeres Bild zu betrachten.

Nehmen Sie den UNITE Business Model Canvas als Ausgangspunkt: Auf welche Bereiche wollen Sie sich im Rahmen Ihrer digitalen Transformation konzentrieren? Welche versprechen die besten Ergebnisse, auch gemessen an dem Aufwand, den ihr Umbau kostet?

Business Model Canvas Template
The UNITE Business Model Canvas
Designed by: Digital Leadership AG – Building on the work of Alexander Osterwalder

Kostenloser Download

The UNITE Business Model Canvas

You can now access the complete Business Model Canvas Package, including a full presentation, related models and instructions for use.

Jetzt kostenlos herunterladen

Schon ein Konto? Anmelden

Sehen Sie sich im selben Zusammenhang auch Ihr Betriebsmodell genauer an: Von welchen Bereichen erwarten Sie die besten Ergebnisse?

Operating Model Canvas
The UNITE Operating Model Canvas
Designed by: Digital Leadership AG – Building on the work of Andrew Campbell at Al.

Kostenloser Download

The UNITE Operating Model Canvas

You can now access the complete Operating Model Canvas Package, including a full presentation, related models and instructions for use.

Jetzt kostenlos herunterladen

Schon ein Konto? Anmelden

Wichtig dabei: Wer an seinem Betriebsmodell und dem zugehörigen Kostenmodell arbeitet, erzielt damit eher begrenzte Ergebnisse. Wenn Sie eine digitale Transformation in ganzer Breite angehen wollen, nehmen Sie auch Ihr Angebot in den Blick – das Wert- und Servicemodell – und ebenso Ihr Erfahrungsmodell. In diesen Bereichen steckt in der Regel deutlich mehr Potenzial.

Der Prozess der digitalen Transformation: Wie beginnen Sie eine digitale Transformation?

Auf der obersten Ebene – im Vorstand oder in der Geschäftsleitung – empfehlen wir, mit vier zentralen strategischen Fragen zu beginnen, die wir die „4 strategischen Perspektiven “ nennen:

Diese vier Seiten der Strategie zu bedenken hilft, das Denkmuster zu wechseln. Innovationen und Vorhaben der Digitalisierung beschränken sich nicht auf einen Prozess oder einen Teilbereich – wir müssen ein sehr viel weiteres Bild betrachten. Wer bei einer engeren Auffassung von Digitalisierung bleibt, bekommt womöglich eine Menge oberflächlicher Veränderung, am Ende aber wenig echte Transformation und damit keine dauerhaften Ergebnisse.

Eine klare Richtung für Ihre digitale Transformation festlegen: Was wir am Ende brauchen, ist eine klar ausgesprochene Richtung, die unsere digitale Transformation leitet und die groben Linien im Einzelnen ausführt.

Dafür müssen wir zwei entscheidende Perspektiven einnehmen: was unsere Kunden wollen und welche Geschäftsziele wir haben. Sehen wir uns an, wie wir beides ermitteln.

Schritt (1) Den wichtigsten Nutzen für Anwender und Kunden bestimmen

Kunden wollen bestimmte Ziele erreichen. Wissen Sie, welche das mit Blick auf Ihre Produkte und Dienstleistungen sind? Und wissen Sie, wie sie sich in den nächsten Jahren verändern werden?

Wer einen erfolgreichen Weg der digitalen Transformation antreten will, muss jene wichtigen, aber unzureichend bedienten Kundenbedürfnisse verstehen. Den Nutzen zu erheben und zu verstehen, den Anwender erreichen wollen, ist eine entscheidende Eingangsgröße für eine digitale Transformation, denn so erkennen Organisationen Schmerzpunkte, unerfüllte Bedürfnisse und Ansatzpunkte für Verbesserungen. Wer auf die Stimme des Anwenders hört, kann eine kundenorientierte Strategie für die digitale Transformation entwickeln, die die Bedürfnisse der Anwender aufgreift und Wert für sie schafft. Gut gemacht, führt dieses Vorgehen zu höheren Annahmequoten, größerer Zufriedenheit und stärkerer Treue bei Endanwendern und Kunden insgesamt. Anwender in den Prozess der digitalen Transformation einzubeziehen, hilft zudem, eine Innovationskultur und Zusammenarbeit aufzubauen, in der Stakeholder sich befähigt fühlen, zum Erfolg des Vorhabens beizutragen. Den Anwendernutzen zu erheben, sollte deshalb fester Bestandteil jeder Strategie für die digitale Transformation sein, denn er liefert wertvolle Erkenntnisse und hilft Organisationen, ihre Geschäftsziele zu erreichen.

Um diese Bedürfnisse zu ermitteln, beginnen Sie mit den Daten, die Ihnen bereits vorliegen: Ergebnisse der Marktforschung, Feedback zu Ihrer Website und Ihren Produkten, gesammelte Erkenntnisse über Kunden und Untersuchungen zu Moments of Truth. Dieses Bild reichern Sie dann mit dem Wissen von Fachleuten (Subject Matter Experts, SMEs) an, mit Innovationsforschung, künftigen Trends und weiteren Eingangsgrößen. Im Idealfall gehen Sie jedoch darüber hinaus und stoßen einen eigenen Arbeitsstrang an, der jene wichtigen, aber unzureichend bedienten Kundenbedürfnisse in messbarer Form ermittelt. Am Ende ruht darauf Ihr Vorhaben der digitalen Transformation, und davon hängt Ihre Investitionssicherheit ab. Deshalb möchten wir Sie einladen, hinauszugehen und sie zu ermitteln.

Wir bei Digital Leadership sind darauf spezialisiert, wichtige, aber unzureichend bediente Kundenbedürfnisse mit nahezu statistischer Sicherheit zu ermitteln. Wir tun das regelmäßig für einige der spannendsten Marken der Welt. Das ist deshalb wichtig, weil das Verständnis Ihrer wichtigen, aber unerfüllten Kundenbedürfnisse Ihre Investitionssicherheit am Ende drastisch erhöht.

Sprechen Sie mit einem unserer Partner, wenn Sie mehr erfahren möchten.

Die folgende Karte zeigt beispielhaft den Kundennutzen, den wir in einem großen weltweiten Vorhaben ermittelt haben.

Benefits Sought

Der Anwendernutzen ist sauber entlang des Kundenlebenszyklus aufgeschlüsselt. Wichtig dabei: Alles in diesem Beispiel wurde quantitativ belegt; diese Darstellung ist nur ein Auszug auf oberster Ebene. Wir wussten also tatsächlich, welche Ziele entscheidend, sehr wichtig oder bloß von Belang waren.

Schritt (2): Die wichtigsten Geschäftsziele bestimmen

Die zweite entscheidende Eingangsgröße für eine Strategie für die digitale Transformation ist das Verständnis Ihrer Geschäftsziele. Die Vorhaben der digitalen Transformation müssen sich an den übergeordneten Zielen der Organisation ausrichten – berücksichtigen Sie als Eingangsgröße für eine digitale Transformation deshalb die Gesamtstrategie und die Prioritäten der Organisation.

Häufig stellen wir allerdings fest, dass Organisationen keine gut dokumentierte Strategie haben. Es gibt einzelne Strategien für bestimmte Abteilungen und eine mehr oder weniger gut dokumentierte Vision, eine Gesamtstrategie aber fehlt oft. Was ist in solchen Fällen zu tun?

Dann empfehlen wir, Ihre wichtigsten Stakeholder zu befragen. Das sind in der Regel Mitglieder der Geschäftsleitung aus allen größeren Abteilungen, die an einer digitalen Transformation beteiligt sind, und wo nötig auch deren direkt Berichtende. In diesen Gesprächen betrachten wir üblicherweise zwei Horizonte, um sowohl die kurzfristigen Ziele der jeweiligen Abteilung (+3 Jahre) als auch die längerfristigen (+7 Jahre) zu erfassen – und dazu, was sie von einer digitalen Transformation erwarten.

Hier ein praktisches Beispiel aus einem unserer Projekte:

Business Objectives Map

Schritt (3): Die Vision für Ihre digitale Transformation bestimmen

Eine sehr genaue und überzeugende Vision zu bestimmen, ist ein entscheidender Schritt beim Entwickeln einer Strategie für die digitale Transformation. Eine Vision muss beides zusammenfassen: den Anwendernutzen und die Geschäftsziele. Erst wenn beide zentralen Perspektiven abgedeckt sind, findet eine formulierte Vision bei Ihren Kunden und Endanwendern ebenso Anklang wie bei den internen Stakeholdern.

Die formulierte Vision ist damit ein wichtiger Wegweiser für alle Stakeholder auf dem Weg der digitalen Transformation und schafft Klarheit über den angestrebten künftigen Zustand der Organisation. So entstehen Vertrauen und Glaubwürdigkeit nach innen wie nach außen, und Anwender, Kunden und interne Stakeholder nehmen das Vorhaben eher an und bringen sich ein – was am Ende zu dem nötigen Rückhalt und zu größerer Zufriedenheit führt.

Das Vorgehen stellt zugleich sicher, dass das Vorhaben der digitalen Transformation zur Gesamtstrategie der Organisation passt. Das verschafft Rückhalt und Unterstützung in der Leitung und erleichtert es, Mittel zuzuteilen und die Vorhaben der digitalen Transformation wirksam umzusetzen.

How the Digital Transformation Vision was Developed?

Kurz gesagt: Wer eine überzeugende Vision für die digitale Transformation entwickeln will, muss den Anwendernutzen und die Geschäftsziele zusammen betrachten. So entsteht eine Vision, die kundenorientiert ist und zugleich zu den übergeordneten Zielen der Organisation passt. Auf diesem Weg lässt sich sicherstellen, dass die Vorhaben der digitalen Transformation Wert schaffen – für die Organisation und ihre Stakeholder – und zum langfristigen Erfolg der Organisation beitragen.

Schritt (4): Eine klare unternehmerische Absicht als Ausgangspunkt festlegen

Der erste Schritt bei der Planung Ihrer Transformation ist, sorgfältig zu bedenken, worauf Sie als Organisation wirklich hinauswollen – mit anderen Worten: Ihre unternehmerische Absicht. Welches Problem wollen Sie lösen? Was wollen Sie hinterlassen?

Ihre unternehmerische Absicht (mitunter auch „Motivation“ genannt) ist eine der zentralen Richtungsentscheidungen: Sie legt auf oberster Ebene fest, worauf Sie hinauswollen. Halten Sie sie schriftlich fest. Häufig sehen wir, dass Unternehmen ihre Absicht nicht ausdrücklich bestimmen; die Folge sind Vorhaben, die nicht zur ursprünglichen Absicht passen und damit außerhalb des gemeinten Rahmens liegen. Die Absicht gut zu verstehen, ist noch aus einem zweiten Grund entscheidend: Ängste treiben uns siebenmal stärker an als Hoffnungen.  Deshalb lohnt es sich sehr wohl, eine Lage klar zu benennen, die man vermeiden will. Darüber hinaus ist eine unternehmerische Absicht treffender als eine kühne Vision, denn sie ist genau und weist die Richtung.

Ihre Absicht kann verschiedene Formen annehmen und prägt Ihre späteren Ziele stark – wählen Sie daher sorgfältig. Wenn Ihnen die Bestimmung einer Absicht schwerfällt, ziehen Sie einige dieser Möglichkeiten in Betracht:

Business Purpose - Business Intentions
The UNITE Business Intentions
Designed by: Digital Leadership AG

Kostenloser Download

The UNITE Business Intentions

You can now access the complete Business Intentions Package, including a full presentation, related models and instructions for use.

Jetzt kostenlos herunterladen

Schon ein Konto? Anmelden

Schritt (5): Die Arbeitsstränge einrichten, die in die festgelegte Richtung umsetzen

Wenn Sie den wichtigsten Anwendernutzen und die Geschäftsziele bestimmt und daraus eine Vision abgeleitet haben, richten Sie im nächsten Schritt Arbeitsstränge ein, die all das in ausgearbeitete, handhabbare Roadmaps, konkrete Anforderungen und Vorhaben übersetzen. Die Arbeitsstränge sind am Ende dazu da, eine Reihe von Kundennutzen und Geschäftszielen Wirklichkeit werden zu lassen. In der Regel sind sie um ein bestimmtes Thema oder Ziel herum geschnitten – etwa Kundenerfahrung, Betrieb oder Technik.

Setting up more detailed workstreams

Jeder Arbeitsstrang sollte von einem eigenen Team aus Fachleuten geführt werden, das die nötigen Fähigkeiten und die Erfahrung mitbringt, um voranzukommen und Ergebnisse zu erzielen. Dem Team sollten Vertreter aller beteiligten Funktionen und Abteilungen angehören, bei Bedarf auch externe Partner und Lieferanten.

Schritt (6): Je Arbeitsstrang eine ausgearbeitete Roadmap entwickeln

Jeder Arbeitsstrang erhält als Eingangsgrößen die zuvor entwickelten übergeordneten Leitlinien – den für ihn maßgeblichen Teil des Anwendernutzens, der Geschäftsziele und der Vision. Diese Eingangsgrößen sind Wegweiser und Leitplanken, um das Vorhaben der digitalen Transformation auf der Ebene des Arbeitsstrangs weiter auszuarbeiten.

Jeder Arbeitsstrang durchläuft nun genau denselben Prozess, den wir oben beschrieben haben:

  • Ermittlung des Anwendernutzens auf der Ebene des Arbeitsstrangs
  • Ermittlung der ausgearbeiteten Geschäftsziele auf der Ebene des Arbeitsstrangs
  • Ableitung einer leitenden Vision auf der Ebene des Arbeitsstrangs

Sind diese Punkte je Arbeitsstrang im Einzelnen bestimmt, entwickelt jeder Arbeitsstrang darauf aufbauend eine ausgearbeitete Roadmap. Sie führt die Vorhaben der nächsten Monate monatsweise auf, danach quartalsweise und für die folgenden Jahre jahresweise. So haben wir die nötigen Einzelheiten, um die nahe Zukunft zu steuern, und zugleich ein gemeinsames Verständnis des Weges, der vor uns liegt.

Die Roadmaps sollten Zeitpläne, Meilensteine und Abhängigkeiten aufführen, damit alle Vorhaben zusammenpassen und ineinandergreifen. Für jedes Vorhaben sollten konkrete Anforderungen bestimmt werden – fachliche, technische und nichtfunktionale – ebenso wie Erfolgskriterien und Kennzahlen, an denen sich Fortschritt und Wirkung messen lassen.

So ist das Vorhaben durchgängig ausgerichtet: von den obersten Kunden- und Geschäftszielen bis hinunter zu den Einzelheiten der Umsetzung je Arbeitsstrang.

Wer Arbeitsstränge einrichtet, die den wichtigsten Anwendernutzen, die Geschäftsziele und die Vision in ausgearbeitete, handhabbare Roadmaps, Anforderungen und Vorhaben übersetzen, sorgt dafür, dass die Vorhaben der digitalen Transformation gut geplant und umgesetzt sind und zur Gesamtstrategie passen. Das führt am Ende zu einer wertmaximierenden Roadmap einer digitalen Transformation und stellt sicher, dass die digitale Transformation unmittelbar zum kurz-, mittel- und langfristigen Erfolg einer Organisation beiträgt.

Was sind Ihre wichtigsten strategischen Absichten und Ziele für Ihre digitale Transformation?

Wir stellen häufiger fest, dass Organisationen für ihre digitale Transformation keine genaue strategische Richtung haben und damit auch keine Bestimmung dessen, wohin sie wollen.

Das ist eines der Kernprobleme, die wir bei zahlreichen Umbauvorhaben sehen, denn ohne klare Richtung kommen Sie nirgendwo an. Klären wir also, worum es bei einer Strategie wirklich geht.

Was ist eine Strategie überhaupt?

Strategie wird häufig missverstanden, was überrascht, denn im Kern ist sie ein recht einfacher Begriff. Strategie ist eine klar ausgesprochene Richtung und ein überprüfter Plan, wie man dorthin gelangt.

What is Strategy?

Viele Strategien sind in Wahrheit nur ehrgeizige Ziele: in fünf Jahren die Marktführerschaft erreichen oder die erste Wahl für dieses oder jenes Problem sein. Da Teammitglieder und Kunden aber zunehmend zu Organisationen halten wollen, deren Zweck und Werte ihnen etwas bedeuten, greifen solche hochfliegenden Ziele zu kurz: Sie ergeben für niemanden einen Sinn (außer vielleicht für die Anteilseigner). Organisationen müssen heute über Wachstumsziele hinausgehen und ein tiefer liegendes „Warum“ beantworten.

Ebenso entscheidend: Organisationen versäumen es oft, zu bestimmen, wie sie dorthin gelangen wollen. Ein erprobter und bestätigter Plan zum Erreichen des Ziels ist unerlässlich und die Voraussetzung für jede Glaubwürdigkeit. Ohne Klarheit darüber, wie eine Richtung der Organisation Wirklichkeit wird, ist eine Strategie das Papier nicht wert, auf dem sie steht.

Eine Strategie fasst also eine Richtung im Sinne des übergeordneten Zwecks der Organisation zusammen und weist einen klaren Weg oder eine Roadmap, wie sie zu erreichen ist. Eine gut erklärte Strategie wirkt auf alle Mitglieder der Organisation ordnend und verbindend. Sie ist ein ständiger Nordstern und zugleich eine Rückmeldung darüber, ob die Organisation auf dem richtigen Weg ist und ihrem Ziel näherkommt.

Ergebnisse der Phase I zusammengefasst – „die Richtung festlegen“ und das Anstoßen der Arbeitsstränge

In diesem Artikel ging es darum, warum ein strategisches Vorgehen bei der digitalen Transformation zählt. Wir haben die entscheidenden Eingangsgrößen für eine gelungene Strategie für die digitale Transformation benannt: den Anwendernutzen, die Geschäftsziele und eine klare, überzeugende Vision. Und wir haben gezeigt, warum Arbeitsstränge nötig sind, die die Vision in ausgearbeitete, handhabbare Roadmaps, Anforderungen und Vorhaben übersetzen.

In Phase 1 des Weges der digitalen Transformation kam es darauf an, die Kundensegmente zu bestimmen und zu priorisieren, den wichtigsten Nutzen zu verstehen, den diese Segmente und ihre Anwender erreichen wollen, Geschäftsziele festzulegen und aus Anwendernutzen und Geschäftszielen eine Vision abzuleiten. Diese Vision haben wir dann in Arbeitsstränge übersetzt, die je Bereich Roadmaps entwickeln – von der Ist-Lage zur angestrebten Vision.

Wer strategisch vorgeht und diese Schritte geht, kann eine Strategie für die digitale Transformation entwickeln, die zu den eigenen Bedürfnissen und Zielen passt und – das ist das Wichtigste – so angelegt ist, dass sie den Wert maximiert.

Overview of Key results from Phase 1

Was wir bei Digital Leadership tun, um eine digitale Transformation zu unterstützen

Bei Digital Leadership sind wir darauf spezialisiert, Organisationen auf ihrem Weg der digitalen Transformation zu unterstützen. Unsere Stärke liegt darin, Unternehmen dabei zu helfen, ihre Blaupause der digitalen Transformation zu bestimmen – eine umfassende Strategie, die die nötigen Schritte und Maßnahmen für den digitalen Umbau der Organisation benennt.

Um eine Blaupause der digitalen Transformation zu entwickeln, untersuchen wir zunächst gründlich die gegenwärtige Lage der Organisation: die vorhandene technische Infrastruktur, die Prozesse und die Kultur. Danach arbeiten wir eng mit unseren Kunden daran, ihre Geschäftsziele und den wichtigsten Anwendernutzen zu bestimmen – beides fließt in die Vision für die digitale Transformation ein.

Steht die Vision, zerlegen wir die Transformation in handhabbare Arbeitsstränge, jeder mit eigener Roadmap, eigenem Backlog und eigenem Zuschnitt. Unsere erfahrenen Teammitglieder arbeiten als echte Partner eng mit unseren Kunden zusammen, damit jeder Arbeitsstrang zur übergeordneten Vision und zu den Zielen passt und der Fortschritt stetig bleibt – ohne den üblichen „Zickzackkurs“, den Organisationen oft erleben.

Über den gesamten Prozess hinweg erhalten unsere Kunden Zugang zu unserer erprobten Methodik der digitalen Transformation, zu Werkzeugen und Vorlagen sowie Unterstützung im Projekt- und Programmmanagement, beim Veränderungsmanagement und beim Stakeholder-Management. Unser Ziel ist, dass unsere Kunden nicht nur ihre Ziele der digitalen Transformation erreichen, sondern in ihren digitalen Fähigkeiten auch eigenständig werden und den Erfolg im digitalen Zeitalter dauerhaft halten können.

Die Strategy-to-Outcome-Plattform

Sprechen Sie mit uns.

Das erste Treffen ist eine Arbeitssitzung, kein Pitch.