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Im heutigen Wirtschaftsumfeld, in dem der Wandel die einzige Konstante ist, ist Innovation keine Wahlmöglichkeit, sondern eine strategische Notwendigkeit. Während Unternehmen sich durch die Verästelungen des digitalen Zeitalters bewegen, wird die Bedeutung eines klar bestimmten Innovationsprozesses nicht nur sichtbar, sondern unverzichtbar, um vorn zu bleiben. Innovation ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender Weg, der Organisationen umformt und sie zu Wachstum, Anpassungsfähigkeit und Beständigkeit führt.
Was ist Innovation?
Innovation bedeutet, auf methodischem Weg bahnbrechende Produkte und Dienstleistungen zu schaffen, einzuführen und dafür die Zustimmung der Kunden zu gewinnen. Der Begriff wird häufig gebraucht, aber nicht immer klar verstanden – er markiert den Beginn einer Veränderung. Im Kern ist Innovation der Prozess, digitale Technologien und schöpferisches Denken zu nutzen, um grundlegend zu verändern, wie Organisationen arbeiten, wie sie die Wertschöpfung steigern und wie sie mit ihren Stakeholdern umgehen. Es geht nicht allein darum, neue Technologien einzuführen; es ist eine strategische Verschiebung in den Geschäfts- und Betriebsmodellen einer Organisation.
Warum ist Innovation für Unternehmen wichtig?
Innovation ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens: Sie treibt Wachstum, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und sichert langfristigen Bestand. Indem sie sich fortwährend an veränderte Marktdynamiken, an Technologien und an Kundenbedürfnisse anpasst, hält Innovation Unternehmen relevant, hebt sie von anderen ab und öffnet ihnen neue Chancen. Wer Innovation annimmt, fördert Kreativität, Effizienz und Widerstandsfähigkeit – und bringt sein Unternehmen in die Lage, Herausforderungen zu bestehen und in seiner Branche die Führung zu übernehmen.
Was ist der Innovationsprozess
Der Innovationsprozess umfasst eine Reihe strategischer Schritte, die von der Anwendung schöpferischer und neuartiger Methoden geprägt sind und darauf zielen, festgelegte Ziele einer Organisation innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu erreichen. Die Definition des Innovationsprozesses lautet: eine wirksame und gut geführte, systematische Folge strategischer Schritte, zugeschnitten auf das Unternehmen und geprägt von schöpferischen und neuartigen Ansätzen, die zu seiner Struktur und seinen Innovationszielen passen und bestimmte Ziele der Organisation in einem festgelegten Zeitrahmen erreichen. Es geht darum, bahnbrechende Methoden einzuführen, unterschiedliche Bezugsquellen zu erschließen, neue Märkte zu erkunden, innovative Güter zu schaffen und Organisationsstrukturen innerhalb einer Branche neu zu ordnen. Der Reiz des Innovationsprozesses liegt in seiner verwandelnden Kraft: Aus einer bloßen Idee wird eine greifbare und erfolgreiche Wirklichkeit.
Ein gelungener Innovationsprozess ist der Schlüssel dazu, im beweglichen Umfeld des Geschäfts vorn zu bleiben. Er übersetzt Wissen in greifbare Produkte, Lösungen oder Dienstleistungen, die am Markt Anklang finden. Unternehmen, die bei Innovation führen, haben einen deutlichen Vorsprung – meist getragen von einem belastbaren Prozess, der Ideen ohne Reibungsverluste in wirksame Konzepte überführt.
Einen verlässlichen Innovationsprozess aufzubauen verlangt ein strategisches Vorgehen, und The UNITE Innovation Approach ist auf diesem Weg eine wertvolle Hilfe. Er gibt dem Innovationsprozess nicht nur eine Struktur, sondern erleichtert auch den Aufbau tragfähiger Netzwerke und schöpft das Potenzial geistigen Eigentums aus.

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The UNITE Innovation Approach | Overview
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Warum ist der Innovationsprozess wichtig?
Der Innovationsprozess ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Weg. Organisationen wagen große, umwälzende Veränderungen im Durchschnitt nur alle 8,5 Jahre. Wenn Sie sich also auf den Innovationsprozess einlassen, müssen Sie Geschäftspläne für übermorgen entwerfen. Dieses umfassende Vorgehen, das wir den Digital-Leadership-Ansatz nennen, sorgt dafür, dass sich Vorhaben nahtlos anstoßen, aussetzen oder skalieren lassen.
1) Strategische Problemlösung:
Der Innovationsprozess ist ein wirksames Werkzeug für die strategische Problemlösung: Er erkennt Herausforderungen im Ökosystem des Geschäfts und geht sie an. Unternehmen, die einem kundenorientierten Vorgehen folgen und die Jobs-to-be-done ihrer Kunden genau verstehen, können ihren Betrieb vorausschauend verbessern. Das Ergebnis ist eine höhere Kundenzufriedenheit, weil Produkte und Dienstleistungen enger an den konkreten Bedürfnissen und Wünschen der Kunden liegen. Am Ende steht nicht nur mehr Umsatz, sondern dauerhaftes Umsatzwachstum – denn die Organisation erfüllt und übertrifft beständig die Erwartungen, die an den grundlegenden „Jobs“ hängen, die Kunden erledigen wollen.
Im vielschichtigen Gefüge des Innovationsprozesses spielt der Canvas zur Geschäftsmodellinnovation (BMI Canvas) eine zentrale Rolle im Schritt der Problemlösung, während Organisationen Herausforderungen bewältigen und nach Lösungen suchen.

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The UNITE Business Model Innovation Patterns
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Dieser Prozess beginnt damit, die Kernprobleme zu benennen; die Möglichkeiten des Canvas erlauben dabei eine umfassende Prüfung bestehender digitaler Geschäftsmodelle.
2) Globale Märkte ausschöpfen:
In einer Zeit zunehmender Globalisierung wird der Innovationsprozess zu dem Mittel, mit dem Unternehmen nicht nur neue Märkte erschließen, sondern weltweit Chancen erkennen und aufkommende Trends nutzen. Eine zugeschnittene Innovationsstrategie erlaubt es Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen nicht nur anzupassen, sondern unterschiedliche kulturelle und marktbezogene Anforderungen vorausschauend zu erkennen und zu nutzen. Das führt nicht nur zu internationalem Erfolg, sondern macht die Organisation zu einem Akteur, der Chancen weltweit früh erkennt und ergreift.
3) Wendigkeit im Wandel:
Wandel ist eine unausweichliche Konstante im Geschäftsleben. Ein belastbarer Innovationsprozess befähigt Unternehmen, sich dem Wandel nicht nur anzupassen, sondern in bewegten Umgebungen zu wachsen. Wer den Wandel über Innovation annimmt, stärkt die Widerstandsfähigkeit und Wendigkeit seiner Organisation und bleibt gegenüber sich verändernden Markttrends anpassungsfähig.
4) Bessere Dynamik am Arbeitsplatz:
Der Innovationsprozess spielt eine zentrale Rolle dabei, die sich verändernde Dynamik der Arbeitswelt zu bewältigen. Während sich die Bevölkerungsstruktur verschiebt und die Erwartungen der Beschäftigten sich wandeln, sorgt Innovation dafür, dass Unternehmen anpassungsfähige Arbeitsumgebungen schaffen: Sie gewinnen und halten die besten Fachkräfte und pflegen zugleich eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung.
5) Kundenorientierte Weiterentwicklung:
Kundenvorlieben zu verstehen und auf sie zu antworten, ist für den Erfolg eines Unternehmens entscheidend. Der Innovationsprozess erlaubt es Unternehmen, kundenorientierte Lösungen zu entwickeln und Produkte und Dienstleistungen an veränderte Vorlieben anzupassen. Dieses am Kunden ausgerichtete Vorgehen erfüllt nicht nur heutige Bedürfnisse, sondern nimmt künftige vorweg und sichert dauerhafte Relevanz.
6) Den Wettbewerbsvorteil halten:
In einem scharf umkämpften Marktumfeld genügt der laufende Betrieb nicht, um den Wettbewerbsvorteil zu halten. Ein sorgfältig angelegter Innovationsprozess erlaubt es Unternehmen, sich abzuheben: durch eigenständige digitale Geschäftsmodelle, durch strategische Schritte und durch beständige Weiterentwicklung, mit der sie die Erwartungen ihrer Kunden erfüllen und übertreffen.
Der Business Model Canvas (BMC) spielt im Innovationsprozess eine zentrale Rolle: Er bietet ein bewegliches Framework, um die wesentlichen Teile eines Geschäftsmodells sichtbar zu machen und zu vermitteln. Seine Einfachheit fördert die Zusammenarbeit, hilft beim Erkennen von Innovationschancen und sorgt dafür, dass Organisationen sich wirksam an veränderte Verhältnisse anpassen – ein Beitrag zu erfolgreicher und wettbewerbsfähiger Innovation.

Designed by: Digital Leadership AG – Building on the work of Alexander Osterwalder
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The UNITE Business Model Canvas
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7) Strategien für die Zukunftsfestigkeit:
Innovation ist eine Investition in die Zukunft. Unternehmen mit einem belastbaren Innovationsprozess sind besser gerüstet, mit Unsicherheiten umzugehen, Branchentrends vorherzusehen und ihre Zukunft aktiv zu gestalten. Dieses vorausschauende Vorgehen sichert langfristigen Bestand und bringt Organisationen in ihren Feldern an die Spitze.
8) Ideen in Wert verwandeln:
Im Kern ist der Innovationsprozess die Alchemie, die rohe Ideen in greifbaren Wert verwandelt und daraus eine überzeugende Value Proposition formt. Er ist der systematische Weg vom Gedanken zur Wirklichkeit und sorgt dafür, dass schöpferische Funken in Produkte, Dienstleistungen oder Lösungen münden, die am Markt Anklang finden.
9) Mehr Effizienz und Wirksamkeit:
Ein Innovationsprozess bringt nicht nur Neues hervor, er macht die Dinge besser. Er strafft den Betrieb, steigert die Effizienz und sorgt dafür, dass jeder Bereich der Organisation auf Erfolg ausgerichtet ist.
10) Eine fortschrittliche Innovationskultur pflegen:
Wer Innovation annimmt, schafft in seiner Organisation eine Kultur des Fortschritts. Die Innovationskultur fördert ein Mindset der kontinuierlichen Verbesserung: Beschäftigte werden befähigt, Ideen einzubringen, neue Wege auszuprobieren und am Wachstum der Organisation tatkräftig mitzuwirken.
11) Zukunftsfestigkeit:
Innovation betrifft nicht nur die Gegenwart, sie ist eine Investition in die Zukunft. Organisationen mit einem fest eingerichteten Innovationsprozess sind besser aufgestellt, um mit Unsicherheiten umzugehen, Trends vorherzusehen und ihre Zukunft aktiv zu gestalten.
Die Schritte des Innovationsprozesses
Wer die Schritte des Innovationsprozesses versteht, setzt ihn erfolgreich um. Zerlegen wir den Prozess in seine wesentlichen Bestandteile:
Schritt 1: Innovative Ideenfindung
Wer sich auf den Weg der Innovation begibt, sucht mit einer belastbaren Ideenfindung nach innovativem Potenzial. Dieser entscheidende Schritt bedeutet, aktiv nach neuen und bahnbrechenden Ideen zu suchen, die Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse neu bestimmen können. Die anschließende Bewertung trennt die Spreu vom Weizen und findet die Ideen mit dem höchsten Innovationsgrad.
Techniken der Ideenfindung:
- Kreativitätstechniken:
Strukturierte Kreativitätstechniken regen die Ideenfindung an. Diese Verfahren – von Brainstorming-Sitzungen bis zum Mind-Mapping – bringen Teams dazu, eingefahrene Bahnen zu verlassen und ungewöhnliche Möglichkeiten zu prüfen.
- Design Thinking:
Verwurzelt in Einfühlung und in einem am Menschen ausgerichteten Vorgehen ist Design Thinking eine wirksame Technik für die innovative Ideenfindung. Sie bedeutet, die Bedürfnisse der Nutzer zu verstehen, Lösungen zu entwerfen und Prototypen zu bauen, um wirkliche Herausforderungen anzugehen.
Kreativitätstechniken und Design Thinking regen die Ideenfindung an und sorgen dafür, dass die Ideen zu den Bedürfnissen der Kunden passen und offene Anforderungen bedienen. JTBD schärft den kundenorientierten Blick und erhöht die Wahrscheinlichkeit, umwälzende Ideen hervorzubringen, die den sich wandelnden Erwartungen der Kunden wirklich entsprechen.
Das UNITE Jobs-to-be-done (JTBD) Customer’s Job Statement spielt dabei eine zentrale Rolle. Dieses Framework rückt das Verständnis der grundlegenden Geschäftsziele und Beweggründe der Kunden in den Mittelpunkt und leitet so das Hervorbringen innovativer Ideen an, die auf bestimmte Bedürfnisse und Herausforderungen antworten. Wer mit UNITE genaue Job Statements formuliert, gewinnt Klarheit über die Anforderungen der Kunden und kann die Ideenfindung gezielt ausrichten.

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The UNITE Jobs-To-Be-Done Statement & Map
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Diesen innovativen Potenzialen kommt man auf unterschiedlichen Wegen auf die Spur. Manche Verfahren arbeiten mit gezielter Suche, dringen in bestimmte Felder vor und richten sich an der übergeordneten Innovationsstrategie aus. Plattformen wie Wettbewerbe zur Ideenfindung, LEAD-User-Workshops oder Kreativitäts-Workshops sind die Kanäle, über die sich diese verborgenen Schätze heben lassen.
Ideen zu sichten und zu bewerten – und zwar regelmäßig – ist entscheidend für zügigen Fortschritt und für unmittelbares Feedback an die Einreichenden. So bleibt keine Idee unbeachtet liegen, und es entsteht ein Umfeld, das zur weiteren Teilnahme an Ihrem Innovationsprogramm einlädt. Fehlt das Feedback, verlieren die Beteiligten die Lust und ziehen sich aus dem Innovationsprozess zurück. Das zeigt, wie wichtig es ist, die entstandenen Ideen tatkräftig zu führen und zu pflegen, damit das Innovationsprogramm lebendig bleibt und Menschen sich weiter beteiligen.
Schritt 2: Fürsprache, Prüfung und Erprobung
Die zweite entscheidende Phase im Innovationsprozess ist die Fürsprache, Prüfung und Erprobung. Nachdem innovative Ideen entstanden sind, folgt eine gründliche Analyse, die umfassende Informationen zur Bewertung der Machbarkeit zusammenträgt. Ziel ist es, die möglichen Hürden und den Nutzen einer Geschäftsidee zu untersuchen und so fundiert über ihre Zukunft zu entscheiden. Diese Phase bestimmt das Schicksal einer Innovation, indem sie die Idee einer strengen Prüfung unterzieht. Gründliche Analyse und Erprobung liefern wertvolle Erkenntnisse: Sie decken mögliche Hindernisse auf und helfen dabei, Chancen zu erkennen, an denen sich die Idee nachschärfen lässt.
Ein entscheidender Baustein ist die Machbarkeitsanalyse: Sie prüft, wie umsetzbar die vorgeschlagene Innovation im bestehenden Betriebsrahmen ist. Risiken und Nutzen zu bewerten hilft, die mögliche Wirkung der Innovation zu verstehen, und ein festgelegtes Framework für Entscheidungen leitet die weitere Entwicklung. Wird die Innovation an der Unternehmenskultur ausgerichtet, fügt sie sich nahtlos ein. Entscheidend ist in dieser Phase, die Anforderungen der Kunden sorgfältig zu untersuchen und die Innovation an den Ansprüchen der Wirklichkeit zu prüfen.
Wer bewährte Verfahren für Wachstum einsetzt – offene Kommunikation etwa und die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg –, baut eine widerstandsfähige Innovationskultur. Fürsprache, Prüfung und Erprobung tragen den Innovationsprozess von der Ideenfindung zur strategischen Bewertung und sorgen dafür, dass die Konzepte umsetzbar und marktrelevant sind. Wer diese Phase meistert, schafft die Grundlage für weitreichende Innovationen, die auf festem Boden stehen.
Schritt 3: Eine Lösung entwickeln
In der dritten Phase des Innovationsprozesses rückt eine tragfähige, einsatzfähige Lösung in den Mittelpunkt, die für den Markteintritt bereitsteht. Diese Stufe umfasst die sorgfältige Entwicklung von Lösungen, den Bau von Prototypen und die Durchführung verschiedener Tests. Über die Bewertung am Konzept und im Labor hinaus finden Markttests unter echten Bedingungen statt, die Erkenntnisse aus erster Hand und umfassendes Feedback liefern.
In dieser Phase geht es darum, die Lösung nachzuschärfen, erkannte Schwächen zu beheben und sie umsetzungsreif zu machen. Prototypen werden geprüft, und iteratives Testen sorgt dafür, dass das fertige Produkt genau zu den Erwartungen der Kunden passt. Markttests unter echten Bedingungen sind der entscheidende Schritt, um die Praxistauglichkeit und die Anziehungskraft der Lösung zu belegen.
Ist die Lösung ausgereift, folgt die nächste entscheidende Stufe: Vermarktung und Marketing. Gleichzeitig werden die Strategien für Marketing und Umsetzung weiter geschärft, um die Wirkung zu vergrößern. Dieses abgestimmte Vorgehen sorgt für einen reibungslosen Übergang von der Lösungsentwicklung in den Markt und legt die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung und die Annahme durch die Kunden. Der dritte Schritt im Innovationsprozess ist ein kritischer Punkt: Hier werden aus Ideen greifbare Lösungen, die am Markt etwas bewirken können.
Schritt 4: Vermarktung und Marketing
Mit der entscheidenden Phase von Vermarktung und Marketing beginnt ein zentraler Schritt im Innovationsprozess. Auf dieser Stufe geht es darum, für die entwickelte Idee, das Produkt oder die Dienstleistung einen Marktwert zu schaffen, indem ihre Wirkung in der Wirklichkeit in den Blick genommen wird. Ein wesentlicher Teil dieses Schritts ist es, die Anforderungen an die Idee sorgfältig festzulegen, damit sie klar sind und zu den Bedürfnissen des Marktes passen.
Vermarktung ist ein vielschichtiges Unterfangen, das über das Gedankliche hinausgeht. Sie bedeutet, das Produkt tatsächlich herzustellen und es über Massenfertigung, Beschaffung und Logistik für mögliche Kunden verfügbar zu machen – alles geleitet von klar bestimmten Konzepten. Ob die Vermarktung gelingt, hängt an wirksamen Strategien, die sich im verwickelten Gefüge aus Nachfrage, Wettbewerb und Marktdynamik zurechtfinden.
Während die Innovation von der Entwicklung in der Organisation in den kaufmännischen Bereich wechselt, sorgt der vierte Schritt dafür, dass sich das Produkt nahtlos in den Markt einfügt – die Grundlage für breite Annahme und Erfolg.
Marketing spielt in dieser Phase die Hauptrolle: Es umfasst alles, was Aufmerksamkeit, Beteiligung und Annahme erzeugt. Überzeugende Erzählungen, eine sichtbare Marke und eine strategisch gewählte Position des Produkts gehören zu jeder belastbaren Marketingstrategie. Ziel ist es, die Innovation nicht nur in den Markt zu bringen, sondern auch Begeisterung, Vertrauen und eine überzeugende Value Proposition zu erzeugen.
Der Value Proposition Canvas spielt dabei eine entscheidende Rolle. Er hilft, den besonderen Wert, den die Innovation den Kunden bringt, klar zu bestimmen und zu vermitteln. Indem er die Schmerzpunkte und Gewinne der Kunden sichtbar macht, leitet der Value Proposition Canvas die Marketingarbeit an und sorgt dafür, dass der Nutzen des Produkts zu den Bedürfnissen der Kunden passt.

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The UNITE Value Proposition Canvas
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Schritt 5: Verbreitung und Umsetzung
Der Höhepunkt des Innovationsprozesses führt uns zum fünften und letzten Schritt: Verbreitung und Umsetzung. Hier wandert der Blick von der internen Entwicklung und der Vermarktung zum weiteren Feld der Marktakzeptanz und der Einbindung.
Verbreitung meint hier, wie weit sich die innovative Idee des Unternehmens im Markt ausbreitet und angenommen wird. Es ist eine kritische Phase, in der die Organisation misst, wie stark die Innovation bei ihrer Zielgruppe ankommt. Wer die Verbreitung verstehen will, muss die frühen Anwender erkennen, Markttrends einschätzen und die Faktoren benennen, die zur breiten Annahme der Innovation beitragen.
Umsetzung dagegen heißt, das innovative Konzept in greifbare Anwendungen der Wirklichkeit zu überführen. Sie geht über das Theoretische hinaus und betrifft die praktische Seite: die Innovation in alltägliche Prozesse und Gewohnheiten einzufügen. Dieser Schritt ist entscheidend, um die Wirkung der Innovation auf die Bedürfnisse der Kunden zu beurteilen, Maßstäbe für den Erfolg zu setzen und wertvolles Feedback zu erhalten, das die kontinuierliche Verbesserung antreibt.
Wer sich in der Phase von Verbreitung und Umsetzung tatkräftig einbringt, gewinnt Erkenntnisse über sich wandelnde Kundenbedürfnisse und Marktdynamiken. Diese Informationen prägen künftige Innovationen und schärfen die Strategien für dauerhaften Erfolg. Der fünfte Schritt schließt deshalb nicht nur eine bestimmte Innovation ab, sondern ist zugleich der Anstoß für den fortlaufenden Kreislauf aus Ideenfindung, Entwicklung und Anpassung an den Markt.
Ist eine Idee erfolgreich umgesetzt, muss sie regelmäßig überprüft werden: Löst die neue Lösung das ursprüngliche Problem noch wirksam, und hat sie sich in der ganzen Organisation durchgesetzt? Ebenso wichtig ist eine fortlaufende Feedback-Schleife, die Erkenntnisse über die laufende Leistung und die Erfahrungen der Nutzer sammelt.
Für dauerhaften Erfolg muss die Leistung des Vorhabens fortlaufend an den ursprünglich festgelegten Kennzahlen (Key Performance Indicators, KPIs) gemessen werden. Dazu gehört die Frage, ob die Lösung noch zu den Geschäftszielen, zu den Bedürfnissen der Kunden und zur Marktdynamik passt. Was während der Umsetzung und der Einführung gelernt wurde, sollte festgehalten werden – es ist wertvoller Rohstoff für künftige Innovationsvorhaben.
Feedback zu sammeln, Leistungskennzahlen auszuwerten und das Gelernte festzuhalten, ergibt einen Kreislauf der kontinuierlichen Verbesserung. Dieses iterative Vorgehen erlaubt es Organisationen, ihre Strategien zu schärfen, Herausforderungen anzugehen und sich an veränderte Bedingungen anzupassen – und es pflegt eine lebendige, aufnahmebereite Innovationskultur. Regelmäßige Bewertungen und Anpassungen auf Grundlage des Feedbacks sorgen dafür, dass umgesetzte Ideen relevant bleiben und dauerhaft Nutzen stiften.
Fünf wesentliche Vorbereitungsschritte für den Innovationsprozess:
Im bewegten Feld der Innovation entscheidet die strategische Planung über den Erfolg. Bevor Sie sich auf den Weg des Innovationsprozesses machen, sollten Sie diese fünf wesentlichen Vorbereitungsschritte bedenken:
1) Bestimmen Sie, was Innovation bedeutet:
Sprechen Sie klar aus, was Innovation für Ihre Organisation bedeutet. Schaffen Sie ein gemeinsames Verständnis, das schrittweise Verbesserungen ebenso umfasst wie bahnbrechende Sprünge. Diese weite Bestimmung ist die Grundlage für eine belastbare Innovationskultur, die von kontinuierlicher Verbesserung und vorausschauenden Strategien lebt.
2) Setzen Sie klare Ziele:
Legen Sie für Ihre Innovationsvorhaben Ziele fest, die genau, messbar und erreichbar sind. Ob Sie Produkte verbessern, neue Märkte betreten oder Prozesse straffen wollen – klare Ziele leiten Ihre Innovationsstrategie. Sie sind der Maßstab, an dem sich zeigt, ob Ihre Innovationsarbeit zu den übergeordneten Zielen der Organisation passt.
3) Stellen Sie ein vielfältiges Team zusammen:
Stellen Sie ein Team mit einer breiten Spanne an Fähigkeiten, Herkünften und Blickwinkeln zusammen. Vielfalt fördert Kreativität und bringt eine Fülle von Erkenntnissen, von der die Ideenfindung und die Problemlösung leben. Eine offene Teamkultur lässt ein breiteres Feld an Ideen zu und treibt Innovation aus mehreren Richtungen voran.
4) Stellen Sie ein angemessenes Budget bereit:
Sorgen Sie dafür, dass die finanzielle Ausstattung zu Ihren Innovationszielen passt. Stellen Sie genug Mittel für Forschung, Entwicklung und Umsetzung bereit – Innovation verlangt in der Regel Investitionen in Technik, in Menschen und in Infrastruktur. Ein klar gefasster Budgetrahmen sichert den Innovationsvorhaben die Mittel, die sie zum Gedeihen brauchen.
5) Bilden Sie Teams über Abteilungsgrenzen hinweg:
Bilden Sie Teams über Abteilungsgrenzen hinweg – das reißt die Silos ein. Die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen führt zu einem umfassenden Blick auf Innovation, nutzt unterschiedliches Fachwissen und beschleunigt Entwicklung und Umsetzung. In einem solchen Umfeld treffen verschiedene Sichtweisen aufeinander, und daraus entstehen vollständige und wirksame Innovationsergebnisse.
Beispiele für Innovationsprozesse
1) Business Process Reengineering (BPR) bei der Ford Motor Company
Anfang der 1980er-Jahre kämpfte die Ford Motor Company mit Ineffizienz und hohen Kosten. Um das zu ändern, stieß der Vorstandsvorsitzende Donald Petersen ein umwälzendes Projekt zum Business Process Reengineering (BPR) an.
Fords BPR bedeutete einen radikalen Neuentwurf der Prozesse: Die Organisationsstruktur wurde flacher, und die Arbeit wurde auf Teams ausgerichtet. Die Fertigungsprozesse wurden gestrafft, um Verschwendung zu verringern, Bestände klein zu halten und die Effizienz nach Just-in-Time-Grundsätzen zu steigern.
Die Beteiligung der Beschäftigten stand im Mittelpunkt von Fords BPR. Teams wurden befähigt, Verbesserungen zu erkennen und umzusetzen; so entstand eine Kultur der Eigenverantwortung. Der Einsatz von Technik, darunter CAD/CAM-Systeme, verbesserte die Produktentwicklung und die Genauigkeit in der Fertigung.
Die Ergebnisse waren deutlich niedrigere Kosten, größere Wettbewerbsfähigkeit und bessere Produktqualität. Fords BPR gilt als Meilenstein der Umgestaltung von Organisationen – ein Beleg für die Kraft von strategischem Prozess-Reengineering, von der Beteiligung der Beschäftigten und vom Einsatz neuer Technik.
2) Lean Manufacturing: das Toyota Production System (TPS)
Das Toyota Production System (TPS) ist ein Musterbeispiel für Lean Manufacturing: Es richtet sich auf Effizienz, auf weniger Verschwendung und auf kontinuierliche Verbesserung. Hier ein kurzer Überblick, wie das TPS einen Innovationsprozess verkörpert:
- Just-in-Time-Produktion (JIT):
- Toyota entwickelte JIT, um Bestände klein zu halten und nur das zu fertigen, was gebraucht wird – das spart Kosten und steigert die Effizienz.
- Kaizen (kontinuierliche Verbesserung):
- Das Konzept bedeutet kontinuierliche Verbesserung auf allen Ebenen; die Beschäftigten sind aufgerufen, Vorschläge zur Verfeinerung zu machen.
- Jidoka (Autonomation):
- Jidoka automatisiert Prozesse so, dass Maschinen Störungen selbst erkennen und beheben – das sichert eine hohe Fertigungsqualität.
- Andon-System:
- Das Andon-System von Toyota erlaubt es den Beschäftigten, das Band anzuhalten, sobald ein Qualitätsproblem auftritt; das gibt sofortiges Feedback und führt zu schneller Abhilfe.
- Kanban-System:
- Kanban war ursprünglich ein System sichtbarer Signale; heute steuert es Fertigung und Bestände wirksam und lässt sich über verschiedene Prozesse hinweg skalieren.
- Poka-Yoke (Fehlersicherung):
- Toyota verhindert Fehler in der Fertigung, indem es Vorrichtungen und Abläufe einführt, bei denen ein Fehlgriff gar nicht erst möglich ist.
- Respekt vor dem Menschen:
- Toyota betont, wie wichtig es ist, die Beschäftigten zu achten und sie in die Verbesserung einzubeziehen, und prüft die Kultur am Arbeitsplatz regelmäßig auf ihre Innovationsfähigkeit.
3) Six Sigma bei General Electric (GE)
Six Sigma ist eine Sammlung von Techniken und Werkzeugen zur Prozessverbesserung. Sie soll die Qualität der Prozessergebnisse erhöhen, indem sie die Ursachen von Fehlern und Schwankungen in Fertigungs- und Geschäftsprozessen findet und beseitigt. General Electric (GE) gilt als einer der frühen Anwender und bekanntesten Nutzer der Six-Sigma-Methodik. So wurde Six Sigma bei GE eingeführt:
- Rückhalt in der Führung:
- Die Führung von GE machte sich unter dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Jack Welch Six Sigma als festen Teil der Unternehmenskultur zu eigen. Welch ist dafür bekannt, Six Sigma während seiner Amtszeit in den Mittelpunkt gerückt zu haben.
- Ausbildung und Zertifizierung:
- GE investierte viel darin, Beschäftigte auf allen Ebenen in der Six-Sigma-Methodik zu schulen. Dazu gehörten die Gürtelstufen Green Belt, Black Belt und Master Black Belt, die jeweils für einen anderen Grad an Können im Umgang mit den Six-Sigma-Werkzeugen stehen.
- Auswahl der Projekte:
- GE richtete sich auf Projekte, die spürbar auf Geschäftsprozesse und deren Ergebnisse wirken sollten. Ausgewählt wurden sie sorgfältig danach, wie gut sie zu den Zielen der Organisation passten und wie viel Verbesserung im Prozess möglich war.
- Die DMAIC-Methodik:
- GE wandte die DMAIC-Methodik an (Define, Measure, Analyze, Improve, Control), einen Kernbestandteil von Six Sigma, um seine Projekte zur Prozessverbesserung zu gliedern und zu führen. Dieses systematische Vorgehen half den Teams, Ineffizienz und Fehler zu finden und zu beheben.
- Entscheiden auf Grundlage von Daten:
- Six Sigma betont, wie wichtig Daten für Entscheidungen sind. GE nutzte statistische Werkzeuge und Datenanalyse, um die Wurzeln von Problemen zu finden, die Prozessleistung zu messen und fundiert über Verbesserungen zu entscheiden.
- Ergebnisse und Wirkung:
- Mit der Einführung von Six Sigma erreichte GE deutliche Verbesserungen bei Qualität, Effizienz und Kundenzufriedenheit. Das Vorgehen brachte erhebliche Kosteneinsparungen und stärkte die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
- Ein Wandel der Kultur:
- Six Sigma war bei GE mehr als eine Sammlung von Werkzeugen; es war ein Wandel der Kultur. Beschäftigte in der ganzen Organisation waren aufgerufen, Prozesse kritisch zu betrachten und beständig nach Wegen zu suchen, sie zu verbessern.
So bauen Sie Prozesse für das Innovationsmanagement auf
Ein wirksamer Prozess für das Innovationsmanagement entsteht in mehreren Schritten: Sie schaffen eine Innovationskultur und straffen den Weg von der Ideenfindung bis zur Umsetzung. Hier eine ausführliche Anleitung:
- Bestimmen Sie Innovationsziele und Vorgaben:
- Sprechen Sie klar aus, wozu Innovation in Ihrer Organisation dient.
- Richten Sie die Innovationsziele an den übergeordneten Geschäftszielen und an der Strategie aus.
- Benennen Sie die Arten von Innovation, die Sie fördern wollen – inkrementelle Verbesserungen oder disruptive Durchbrüche.
- Richten Sie ein Innovationsteam ein:
- Bilden Sie ein eigenes Innovationsteam oder benennen Sie Personen, die den Innovationsprozess führen.
- Sorgen Sie im Team für Vielfalt an Fähigkeiten, Herkünften und Blickwinkeln, damit unterschiedliche Erkenntnisse entstehen.
- Schaffen Sie ein System zur Ideenverwaltung:
- Führen Sie ein System zur Ideenverwaltung ein oder nutzen Sie eine Software für Innovationsmanagement, um Ideen zu erfassen, zu bewerten und zu verfolgen.
- Bieten Sie eine offene, gemeinschaftliche Plattform für den Austausch von Ideen und für Feedback.
- Ermutigen Sie zur Ideenfindung:
- Pflegen Sie eine Kultur, die schöpferisches Denken ermutigt und belohnt.
- Stellen Sie Werkzeuge und Techniken für die Ideenfindung bereit, etwa Brainstorming-Sitzungen, Workshops und Hackathons.
- Bewerten und priorisieren Sie Ideen:
- Sichten und bewerten Sie die gesammelten Ideen regelmäßig mit einem Team über Abteilungsgrenzen hinweg.
- Legen Sie Kriterien für die Bewertung fest: Passung zu den Zielen, Machbarkeit und mögliche Wirkung.
- Geben Sie den Ideen den Vorrang, die zu den strategischen Zielen passen und hohes Innovationspotenzial haben.
- Machbarkeitsnachweis oder Pilot:
- Entwickeln Sie für ausgewählte Ideen einen Machbarkeitsnachweis oder starten Sie Pilotprojekte, um die Machbarkeit zu prüfen.
- Nutzen Sie diese Stufe, um Feedback einzuholen, Herausforderungen zu erkennen und die Konzepte zu schärfen, bevor Sie in vollem Umfang umsetzen.
- Stellen Sie Mittel bereit:
- Stellen Sie ausreichend Mittel bereit – Budget, Technik und Menschen –, um die Innovationsvorhaben zu tragen.
- Sorgen Sie dafür, dass die Teams die Werkzeuge und Mittel haben, um innovative Ideen wirksam umzusetzen.
- Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg:
- Fördern Sie die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg, um Silos aufzubrechen und unterschiedliches Fachwissen zu nutzen.
- Ermutigen Sie Abteilungen und Teams zur Zusammenarbeit über den gesamten Innovationsprozess.
- Umsetzen und beobachten:
- Führen Sie ausgereifte Ideen in der gesamten Organisation ein.
- Verfolgen Sie den Fortschritt der Umsetzung und prüfen Sie, ob die Innovation den ursprünglichen Zielen und Vorgaben entspricht.
- Feedback sammeln und nachbessern:
- Sammeln Sie fortlaufend Feedback zu den umgesetzten Innovationen.
- Nutzen Sie das Feedback für nötige Anpassungen, Verbesserungen oder Kurswechsel, um die Wirksamkeit der Innovation zu erhöhen.
- Erfolge feiern und aus Fehlschlägen lernen:
- Würdigen und feiern Sie gelungene Innovationen, um die Teams zu bestärken.
- Pflegen Sie eine Kultur, die Fehlschläge als Gelegenheit zum Lernen versteht und die kontinuierliche Verbesserung fördert.
- Nachbessern und skalieren:
- Bessern Sie erfolgreiche Innovationen nach, um ihre Wirkung zu vergrößern und zu skalieren.
- Fördern Sie ein Mindset der kontinuierlichen Verbesserung und der Anpassung an sich wandelnde geschäftliche Bedürfnisse.
Technologie in den Prozess der Innovationsentwicklung einbinden
Technologie in den Prozess der Innovationsentwicklung einzubinden, ist entscheidend, um digitale Werkzeuge, datengestützte Erkenntnisse und gemeinschaftliche Plattformen zu nutzen. Hier eine Anleitung, wie Sie Technologie wirksam in Ihre Innovationsentwicklung einbinden:
- Software für Innovationsmanagement:
- Führen Sie eine eigene Software für Innovationsmanagement ein, die Ideenfindung, Bewertung und Nachverfolgung strafft.
- Wählen Sie Plattformen, die Zusammenarbeit, Offenheit und Feedback in Echtzeit unterstützen.
- Crowdsourcing-Plattformen:
- Nutzen Sie Crowdsourcing-Plattformen, um Ideen und Fachwissen von außen zu erschließen.
- Beziehen Sie Kunden, Partner und sogar die breite Öffentlichkeit ein, damit sie innovative Lösungen beisteuern.
- Big Data und Datenanalyse:
- Nutzen Sie Big Data und Datenanalyse, um Erkenntnisse aus dem Verhalten der Kunden, aus Markttrends und aus dem eigenen Betrieb zu gewinnen.
- Werten Sie die Daten aus, um neue Chancen, Kundenbedürfnisse und Felder für Verbesserungen zu erkennen.
- Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML):
- Binden Sie Algorithmen der KI und des maschinellen Lernens ein, um große Datenbestände auszuwerten und künftige Trends vorherzusagen.
- Setzen Sie KI ein, um klüger zu entscheiden und Muster zu erkennen, aus denen innovative Lösungen entstehen können.
- Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR):
- Setzen Sie VR und AR ein, um beim Prototyping und beim Entwurf von Produkten eintauchende Erfahrungen zu schaffen.
- Ermöglichen Sie verteilten Teams die Zusammenarbeit aus der Ferne in virtuellen Umgebungen.
- Werkzeuge für die Zusammenarbeit:
- Führen Sie Werkzeuge ein, mit denen sich die Mitglieder eines Teams reibungslos verständigen und Informationen teilen.
- Nutzen Sie Plattformen für Projektmanagement, Nachrichten-Apps und Werkzeuge für virtuelle Meetings, um die Zusammenarbeit im Team zu verbessern.
- Blockchain-Technologie:
- Prüfen Sie die Blockchain für die sichere und nachvollziehbare Verwaltung von geistigem Eigentum, von Patenten und von Transaktionen rund um Innovation.
- Sichern Sie die Unversehrtheit und die Nachvollziehbarkeit innovativer Ideen über den gesamten Entwicklungsprozess.
- Werkzeuge für schnelles Prototyping:
- Setzen Sie Werkzeuge für schnelles Prototyping ein, mit denen sich Konzepte rasch und günstig prüfen lassen.
- 3D-Druck, virtuelles Prototyping und Werkzeuge zur Simulation beschleunigen den Entwicklungszyklus.
- IoT (Internet der Dinge):
- Binden Sie IoT-Geräte und Sensoren ein, um in Echtzeit Daten aus Produkten und Dienstleistungen zu gewinnen.
- Nutzen Sie die IoT-Daten, um die Erfahrung der Nutzer zu verbessern, Funktionen zu erweitern und Felder für Innovation zu erkennen.
- Cloud-Computing:
- Nutzen Sie Cloud-Plattformen für die skalierbare und bewegliche Ablage von Daten rund um Innovation.
- Ermöglichen Sie den Zugriff aus der Ferne auf gemeinsame Dokumente, auf Projektdateien und auf Entwicklungsmittel.
- Digitale Zwillinge:
- Setzen Sie digitale Zwillinge ein, um virtuelle Abbilder realer Produkte oder Prozesse zu schaffen.
- Beobachten und simulieren Sie wirkliche Bedingungen, um die Ergebnisse der Innovation zu verbessern.
- Maßnahmen zur Cybersicherheit:
- Geben Sie der Cybersicherheit Vorrang, um empfindliche Daten rund um Innovation zu schützen.
- Führen Sie belastbare Sicherheitsmaßnahmen ein, die geistiges Eigentum schützen und Vertrauen erhalten.
- Plattformen für kontinuierliches Lernen:
- Binden Sie E-Learning und Plattformen für kontinuierliches Lernen ein, damit Teams in neuen Techniken und in Innovationsmethoden dazulernen.
- Pflegen Sie eine Kultur der ständigen Weiterbildung und der Anpassungsfähigkeit.
Innovationsprozess und Innovationsstrategie im Vergleich
Es lohnt sich, zwischen dem Innovationsprozess und der Innovationsstrategie zu unterscheiden. Während der Innovationsprozess die Ausführung innovativer Ideen und Vorhaben betrifft, umreißt die Innovationsstrategie den übergeordneten Geschäftsplan für das Erreichen der Innovationsziele.
| Aspekt | Innovationsprozess | Innovationsstrategie |
| Definition | Die systematischen Schritte und Stufen, in denen neue Ideen oder Verbesserungen hervorgebracht, entwickelt und umgesetzt werden. | Das übergeordnete Vorgehen und die Richtung, die Innovation an den Geschäftszielen ausrichten. |
| Merkmale | Das übergeordnete Vorgehen und die Richtung, die Innovation an den Geschäftszielen ausrichten. | Langfristige Vision: Sie umfasst eine langfristige Vorstellung davon, wie Innovation zum Erfolg der Organisation beiträgt. Blick nach außen: Sie berücksichtigt äußere Faktoren wie Markttrends, Wettbewerbsumfeld und Kundenbedürfnisse. Mitteleinsatz: Sie entscheidet über die Verteilung der Mittel, über Budgets und über Investitionen in Innovationsvorhaben. Risikobereitschaft: Sie bestimmt, wie viel Risiko die Organisation für ihre Innovationsziele einzugehen bereit ist. Anpassungsfähigkeit: Sie muss sich auf veränderte Marktbedingungen und technische Entwicklungen einstellen können. |
| Beispiel | Innerhalb der Innovationsstrategie folgt das Unternehmen einem gegliederten Innovationsprozess aus Ideenfindung, Prototyping, Test und Markteinführung. | Ein Unternehmen entscheidet sich, in der Technikbranche auf disruptive Innovation zu setzen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. |
Das Verhältnis von Innovationsprozess und Innovationsstrategie:
- Der Innovationsprozess ist ein Teil der umfassenderen Innovationsstrategie.
- Die Strategie legt die übergeordneten Geschäftsziele, die Prioritäten und den Mitteleinsatz für Innovation fest.
- Der Prozess ist der ausführende Arm; er beschreibt im Einzelnen, wie Innovation geführt und umgesetzt wird.
Risiken des Innovationsprozesses
So sehr Innovation für ihren Nutzen gerühmt wird – sie trägt eigene Risiken und Gefahren in sich. Hier die wichtigsten Herausforderungen des Innovationsprozesses:
1) Technisches Scheitern:
- Das größte Risiko im Innovationsprozess ist die Ungewissheit, ob ein Konzept oder ein Produkt bei der Markteinführung Erfolg hat. Um es zu mindern, testen Unternehmen häufig im kleinen Rahmen und arbeiten mit wirksamen Prüfverfahren, etwa mit dem Ausbringen von Prototypen. Nach dem Versuch lässt sich nachjustieren, bevor in der Massenfertigung große Verluste entstehen.
2) Finanzielle Belastung:
- Viele Innovationen zehren an den Mitteln eines Unternehmens, weil sich die Rendite meist erst langfristig einstellt und nicht sofort. Diese Belastung führt mitunter dazu, dass Ideen oder Produkte aufgegeben werden, die als unrentabel gelten. Entscheidend ist daher, die erwarteten Erträge zu bewerten und die Innovation an den langfristigen Zielen des Unternehmens auszurichten.
3) Scheitern am Markt:
- Innovationen – besonders solche mit neuen Techniken oder Produkten („radikale Innovation“) – müssen zu Geschmack, Bedürfnissen und Vorlieben der Kunden passen, um am Markt zu bestehen. Gründliche Marktforschung ist unerlässlich, bevor größere Summen in Entwicklung und Fertigung fließen: Sie zeigt, ob das Produkt tragfähig ist und wie groß die Nachfrage sein könnte.
4) Fehlende Kraft zur Umsetzung:
- Vor allem Start-ups tun sich oft schwer, Techniken auf den Markt zu bringen, weil ihnen Geld und Strukturen fehlen. Strategische Partnerschaften helfen über diese Hürden, weil sie Fähigkeiten von außen nutzbar machen. Entscheidend ist, dass Partner und Innovationsauftrag zusammenpassen – sonst entstehen Interessenkonflikte.
5) Risiken in der Organisation:
- Sobald die Innovation eingeführt ist, entstehen Risiken für Struktur und Betrieb des Unternehmens. Es droht, dass alle Mittel in die Innovation fließen und das Tagesgeschäft darunter leidet. Nur mit wirksamer Planung und einer klugen Verteilung der Mittel durch die Unternehmensspitze bleibt das Gleichgewicht erhalten.
6) Unvorhersehbare Risiken:
- Unvorhergesehene Risiken aus äußeren Umständen, die ein Unternehmen nicht in der Hand hat – etwa geänderte Vorgaben der Politik oder politische Unruhe –, können die Wirksamkeit des Innovationsprozesses beeinträchtigen. Ein Notfallplan ist entscheidend, um solche unberechenbaren Ereignisse zu bewältigen und ihre Folgen zu mildern.
Häufig gestellte Fragen
1) Wie führt man Innovation in einer Organisation ein?
Wer Innovation in einer Organisation einführen will, beginnt mit einem klaren Bekenntnis der Führung und pflegt eine Kultur, die Kreativität und Zusammenarbeit schätzt. Bestimmen Sie die Innovationsziele klar, stellen Sie eigene Mittel bereit und richten Sie Plattformen für Ideenfindung und Feedback ein. Fördern Sie die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg und Pilotprogramme zum Erproben, und würdigen und belohnen Sie innovative Beiträge. Bieten Sie Schulungen zum innovativen Denken an und schärfen Sie den Innovationsprozess fortlaufend anhand von Ergebnissen und Feedback. Sprechen Sie offen darüber, wie ernst es der Organisation mit Innovation ist. Dieses umfassende Vorgehen schafft ein lebendiges und tragendes Umfeld, in dem innovative Ideen entstehen, geprüft und umgesetzt werden.
2) Welches sind die vier Schritte des Innovationsprozesses?
- Ideenfindung: Der Prozess beginnt damit, aktiv nach neuen und innovativen Ideen zu suchen. Diese Stufe arbeitet häufig mit Brainstorming, mit Recherche und mit Kreativitätstechniken, um Chancen zu erkennen.
- Sichtung und Bewertung der Ideen: Die entstandenen Ideen werden streng geprüft und gesiebt, damit die unpraktischen und die weniger aussichtsreichen ausscheiden. Dieser Schritt bewertet Machbarkeit, möglichen Nutzen und die Passung zu den strategischen Zielen.
- Entwicklung von Lösungen: Ausgewählte Ideen werden in greifbare Lösungen überführt. Diese Phase umfasst Prototyping, Tests und das Nachschärfen der vorgeschlagenen Lösungen, damit sie tragfähig und wirksam sind.
- Vermarktung und Umsetzung: Die entwickelten Lösungen kommen auf den Markt und werden in größerem Umfang umgesetzt. Dieser Schritt umfasst Strategien für Marketing, für Fertigung und für Vertrieb und sorgt dafür, dass sich die Lösung erfolgreich in Markt und Organisation einfügt.
Diese vier Schritte geben dem Innovationsprozess eine Ordnung – von der Ideenfindung bis zur praktischen Umsetzung innovativer Lösungen.
Fazit
Der Innovationsprozess verläuft am Ende nicht geradlinig, sondern beweglich und iterativ. Bei Digital Leadership setzen wir auf ein strategisches Vorgehen, das nichts auslässt: vom Bestimmen der geschäftlichen Absichten bis zum Übersetzen der Vision in Pläne, nach denen sich handeln lässt. Wenn Sie sich im Feld der Innovation bewegen, denken Sie daran: Innovation ist kein Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess, der über die Zukunft erfolgreicher Unternehmen entscheidet. Machen Sie sich den Digital-Leadership-Ansatz zu eigen und lassen Sie Innovation den beständigen Wandel in Ihrer Organisation antreiben.



