Business Models

Digitale Geschäftsmodelle: Was Sie darüber wissen müssen

Ein digitales Geschäftsmodell schafft seinen Mehrwert digital – und nur digital. Der Beitrag erklärt, was solche Modelle auszeichnet, stellt sechzehn Arten mit Beispielen aus der Praxis vor und zeigt, wie daraus eine digitale Geschäftsstrategie wird.

Moderne Technologien und Softwarelösungen sind heute allgemein anerkannt, in ihrer Verbreitung wie in ihrem Nutzen. Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ ist inzwischen jedem geläufig, und die meisten haben eine ungefähre Vorstellung davon, was er bedeutet. Unklar bleibt dagegen – selbst bei manchen Vorstandsvorsitzenden (CEOs) – der Begriff des digitalen Geschäftsmodells und die Frage, warum solche Modelle so außerordentlich erfolgreich sind, wenn sie Teil einer umfassenden Strategie für die digitale Transformation sind.

In einer Zeit rasanten technischen Fortschritts und sich wandelnden Kundenverhaltens ist ein tieferes Verständnis dieser digitalen Geschäftsmodelle unerlässlich für jeden, der sich in einem Markt behaupten will, der sich ständig verändert. Wir sehen uns an, was digitale Geschäftsmodelle ausmacht, und gehen den Gründen für ihre bemerkenswerte Wirksamkeit im heutigen Geschäftsumfeld nach.

Die Bedeutung eines durchdachten Geschäftsmodells lässt sich kaum überschätzen, denn es ist der Bauplan dafür, wie Ihre Organisation Wert schafft, liefert und abschöpft. Die UNITE Business Model Innovation Patterns sind für den Aufbau eines Geschäftsmodells von unschätzbarem Wert: Sie bieten ein systematisches Framework für Innovation, das ein breites Spektrum an Branchen abdeckt. Sie fassen 95 % aller Geschäftsmodellinnovationen zusammen und geben Ihnen die Werkzeuge an die Hand, Ihr Geschäftsmodell systematisch zu erneuern. Diese Muster straffen den Innovationsprozess und erhöhen die Anpassungsfähigkeit angesichts schneller Veränderungen; das senkt die Risiken, die mit der Weiterentwicklung eines Geschäftsmodells verbunden sind. Sie können sie jetzt herunterladen.

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Was sind digitale Geschäftsmodelle?

Sehen wir uns die Grundlagen digitaler Geschäftsmodelle an. Wie bei allen vergleichsweise jungen Begriffen gibt es keine allgemein anerkannte Definition. Man kann sich aber auf einige Gemeinsamkeiten beschränken.

Wer diese Definition genau liest, stellt fest, dass sie große Ähnlichkeit mit klassischen Geschäftsmodellen hat. Der entscheidende Unterschied liegt in der Einbindung digitaler Technologien. Das führt zu der Frage, was digitale Geschäftsmodelle auszeichnet und ihren erheblichen Erfolg im heutigen Geschäftsleben erklärt. Um sie zu beantworten, müssen wir genauer betrachten, was digitale Geschäftsmodelle im Einzelnen ausmacht, und die Faktoren benennen, die ihnen heute zu ihrer Bedeutung verhelfen.

Digitale Geschäftsmodelle haben zum Ziel, einem oder mehreren Kunden durch den strategischen Einsatz digitaler Technologien einen Mehrwert zu liefern. Am Ende soll der Nutzen, den diese digitalen Lösungen dem Kunden bringen, so groß sein, dass der Kunde nicht nur zufrieden, sondern auch bereit ist, dafür zu zahlen. Sehen wir uns die Grundsätze genauer an, die digitale Geschäftsmodelle für den heutigen Geschäftserfolg so wesentlich machen:

  • Digitale Transformation: Digitale Geschäftsmodelle sind das Ergebnis eines grundlegenden Wandels in der Art, wie Unternehmen arbeiten. Sie nutzen das Potenzial digitaler Technologien, um herkömmliche Abläufe von Grund auf neu zu gestalten und neue Wege zu schaffen, Wert zu liefern.
  • Kundenorientierung: Im Mittelpunkt digitaler Geschäftsmodelle steht der unnachgiebige Blick auf die Bedürfnisse und Vorlieben der Kunden. Über datengestützte Erkenntnisse und persönlich zugeschnittene Erlebnisse wollen sie den Kunden nicht nur zufriedenstellen, sondern begeistern.
  • Agilität und Innovation: Diese Modelle leben von Agilität und schneller Innovation. Sie befähigen Unternehmen, sich rasch auf veränderte Marktbedingungen einzustellen, neue Angebote zu erproben und auf Grundlage unmittelbaren Feedbacks nachzubessern.
  • Globale Reichweite: Das Internet hat geografische Grenzen aufgehoben und eröffnet digitalen Geschäftsmodellen den Zugang zu weltweiten Märkten. Diese Reichweite erlaubt es Unternehmen, sehr unterschiedliche Kundenkreise zu erreichen und neue Einnahmequellen zu erschließen.
  • Daten als Treiber: Daten stehen im Kern digitaler Geschäftsmodelle. Diese Modelle nutzen Datenanalyse und die daraus gewonnenen Erkenntnisse, um fundiert zu entscheiden, aufkommende Trends zu erkennen, den Betrieb zu optimieren und die Kundenerfahrung zu verbessern.

Warum digitale Geschäftsmodelle wichtig sind

Die Bedeutung digitaler Geschäftsmodelle lässt sich in der heutigen Welt kaum überschätzen, und die Gründe dafür liegen auf der Hand. Es ist längst keine Wahl mehr, sondern eine Notwendigkeit. Das Kundenverhalten hat sich gewandelt – Kunden erwarten heute reibungslose digitale Erlebnisse –, und Unternehmen stellen den Kunden in den Mittelpunkt. Daraus ist ein völlig neues Muster entstanden. Unternehmen haben erkannt, dass die technischen Möglichkeiten, die ihnen heute offenstehen, weit über eine Website hinausgehen.

Zugleich haben die Kunden ein neues Vertrauen in digitale Geschäftsmodelle gefasst. Was vor zehn Jahren skeptisch als „Abofalle“ galt, steht heute für Anbieter wie Netflix, und aus dem Versandkatalog von einst ist die Bequemlichkeit von Amazon geworden. Dieser Wandel macht deutlich, dass Unternehmen sich digitale Geschäftsmodelle zu eigen machen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den wachsenden Erwartungen ihrer Kunden zu genügen.

Wer digitale Geschäftsmodelle versteht, verschafft seiner Organisation einen entscheidenden Vorsprung. Diese Modelle sind ein vielseitiger Werkzeugkasten und bringen Vorteile, die weit über ihre eigentliche Funktion hinausreichen.

Merkmale digitaler Geschäftsmodelle

Im ständig bewegten Geschäftsleben unserer Zeit haben sich digitale Geschäftsmodelle als starke Beschleuniger erwiesen: Sie verändern von Grund auf, wie Organisationen arbeiten und wie sie mit ihren Kunden umgehen. Diese Modelle weisen eine Reihe von Kernmerkmalen auf, die zusammen den Grund für ihren Erfolg und ihre Stellung im heutigen scharfen Wettbewerb bilden und sie von klassischen Geschäftsmodellen unterscheiden. Sehen wir uns diese grundlegenden Merkmale genauer an, um zu verstehen, wie tief sie das Vorgehen und die Arbeitsweise von Unternehmen im digitalen Zeitalter prägen.

  1. Digitale Transformation:
    Digitale Geschäftsmodelle stehen für einen tiefgreifenden Wandel im Betrieb eines Unternehmens: Cloud Computing, Datenanalyse, künstliche Intelligenz und Automatisierung ziehen ein. Diese Technologien erlauben es Organisationen, bestehende Abläufe zu optimieren und darüber hinaus völlig neue Wege zu finden, die Wertschöpfung für den Kunden zu steigern.
  2. Digitale Wertschöpfung:
    Der Mehrwert eines digitalen Geschäftsmodells kann nur digital entstehen – das unterscheidet es von herkömmlichen Modellen, die ihren Wert überwiegend analog schaffen. Herkömmliche Modelle können zwar eine digitale Transformation durchlaufen, doch der Kern des Werts bleibt derselbe; nur der Weg dorthin ändert sich. Beim digitalen Geschäftsmodell dagegen ist das Internet das Fundament des Kerngeschäfts, ohne das dieses Geschäft gar nicht möglich wäre.
  3. Kundenorientiert:
    Im Kern digitaler Geschäftsmodelle steht die unbeirrte Absicht, die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen und zu erfüllen. Mit datengestützten Erkenntnissen können Organisationen ihre Kundschaft in Segmente teilen, Angebote persönlich zuschneiden und Wünsche vorwegnehmen – und so eine tiefe Kundenbindung aufbauen.
  4. Datengetrieben:
    Daten sind der Lebensnerv digitaler Geschäftsmodelle. Diese Modelle sammeln, verarbeiten und analysieren Daten zu Kundenverhalten, Markttrends und betrieblicher Leistung. Die Erkenntnisse daraus befähigen Unternehmen, fundiert zu entscheiden, ihre Strategien zu schärfen und die Kundenerfahrung fortlaufend zu verbessern.
  5. Agilität:
    Digitale Geschäftsmodelle leben von Agilität: Organisationen können rasch einen Kurswechsel vollziehen, wenn sich der Markt verschiebt, neue Technologien auftauchen oder Kunden Rückmeldung geben. Diese Anpassungsfähigkeit hält Unternehmen in einem sich schnell wandelnden Umfeld wettbewerbsfähig und erfinderisch.
  6. Innovation:
    Innovationskultur durchdringt digitale Geschäftsmodelle. Unternehmen sind aufgefordert, mit neuen Technologien zu experimentieren, neue Produkte und Dienste zu entwickeln und ungewohnte Einnahmequellen zu erschließen. Dieses Bekenntnis zur Innovation ist entscheidend, um dem Wettbewerb voraus zu bleiben.
  7. Globale Reichweite:
    Dank des Internets überschreiten digitale Geschäftsmodelle geografische Grenzen. Sie eröffnen Organisationen einen Zugang zu weltweiten Märkten, wie es ihn zuvor nicht gab, erreichen damit sehr unterschiedliche Kundenkreise und nutzen internationale Wachstumschancen.
  8. Diversifikation der Einnahmen:
    Digitale Geschäftsmodelle vereinen häufig mehrere Einnahmequellen: Abonnements, Freemium-Angebote, Werbeerlöse und Datenmonetarisierung. Diese Diversifikation verringert die Abhängigkeit von einer einzigen Einnahmequelle und macht die Finanzen stabiler.
  9. Ausrichtung am Ökosystem:
    Viele digitale Geschäftsmodelle bauen Ökosysteme auf, die verschiedene Stakeholder zusammenbringen – Kunden, Partner und Entwickler. Solche Ökosysteme erzeugen einen Netzwerkeffekt, schaffen zusätzlichen Nutzen und verbessern die gesamte Kundenerfahrung.
  10. Effizienz:
    Effizienzgewinne sind ein Kennzeichen digitaler Geschäftsmodelle. Automatisierung, verschlankte Abläufe und der gezielte Einsatz von Ressourcen senken nicht nur die Betriebskosten, sondern erlauben es auch, Produkte und Dienste schneller und günstiger zu liefern.
  11. Blick auf die Nutzererfahrung:
    Eine herausragende Nutzererfahrung ist entscheidend. Digitale Geschäftsmodelle legen Wert auf klare, leicht bedienbare Oberflächen und Anwendungen, die die Zufriedenheit der Kunden erhöhen, die Bindung an die Marke stärken und Kunden halten.
  12. Disruption:
    Digitale Geschäftsmodelle können ganze Branchen aufbrechen, indem sie neue Ansätze einführen, die etablierte Regeln in Frage stellen. Aus dieser Disruption können völlig neue Märkte und Geschäftschancen entstehen.
  13. Skalierbarkeit:
    Diese Modelle sind von Haus aus skalierbar: Organisationen können schnell wachsen, ohne dass die Kosten im gleichen Maß steigen. Skalierbarkeit ist entscheidend für tragfähiges Wachstum und für die Wettbewerbsfähigkeit.
  14. Tragfähigkeit:
    Langfristige Tragfähigkeit ist ein wesentlicher Gesichtspunkt. Digitale Geschäftsmodelle achten darauf, profitabel zu bleiben, indem sie Einnahmequellen und Betriebskosten in ein Verhältnis bringen, das finanzielle Stabilität und weiteres Wachstum sichert.

Weiterführend: https://digitalleadership.com/unite-articles/extended-business-model-canvas/

Arten digitaler Geschäftsmodelle mit Beispielen aus der Praxis

Sehen wir uns die einzelnen Modelle genauer an: wie sie arbeiten und wie sie gebaut sind, damit sie zur digitalen Geschäftsstrategie passen. Denn so einfach die Unterschiede klingen, sie sind es nicht immer. Und gerade bei digitalen Geschäftsmodellen ist es aufschlussreich zu sehen, woher die Einnahmen jeweils kommen. Anfangs fehlte es an Definitionen, inzwischen sind immer feinere Unterscheidungen möglich. Die größten und am weitesten verbreiteten Modelle sind die folgenden:

  1. Free:
    • Bei diesem Modell ist der Ansatz noch verhältnismäßig eingängig: Das gesamte Angebot, das Produkt oder der Dienst, wird kostenlos bereitgestellt.
    • Das Modell „Free“ gibt Nutzern die Kernprodukte oder -dienste kostenlos.
    • Die Erlöse entstehen ausschließlich über Werbung auf der jeweiligen Adresse – oder auf anderen Wegen wie Werbung, kostenpflichtigen Freemium-Erweiterungen oder Datenmonetarisierung.
    • Beispiel: Facebook ist eine Social-Media-Plattform, die ihre Kerndienste – Menschen verbinden und Inhalte teilen – kostenlos anbietet. Die Erlöse stammen vor allem aus digitaler Werbung: Werbetreibende zahlen dafür, Nutzern Anzeigen zu zeigen, die auf deren Interessen und Verhalten zugeschnitten sind.
  2. On-Demand:
    • On-Demand-Modelle geben unmittelbaren Zugang zu Produkten oder Diensten, sobald der Nutzer sie braucht.
    • Beispiele sind Fahrdienste wie Uber und Lieferdienste für Essen wie DoorDash.
    • Bequemlichkeit und Erfüllung in Echtzeit sind die entscheidenden Merkmale.
    • Beispiel: Uber ist ein Fahrdienst, bei dem Nutzer über eine mobile Anwendung eine Fahrt anfordern, sobald sie eine brauchen. Die Anfrage geht in Echtzeit heraus, Fahrer nehmen sie an und bringen den Fahrgast bequem ans Ziel.
  3. E-Commerce:
    • E-Commerce-Unternehmen verkaufen Produkte oder Dienste online, häufig über die eigene Website oder über Plattformen wie Shopify oder WooCommerce.
    • Das reicht von kleinen Online-Boutiquen bis zu großen Händlern wie Amazon.
    • E-Commerce umfasst oft mehrere Geschäftsmodelle, darunter B2C (Business-to-Consumer) und B2B (Business-to-Business).
    • Beispiel: Amazon ist eine der größten E-Commerce-Plattformen der Welt und bietet online ein breites Sortiment an. Amazon arbeitet zugleich als B2C-Plattform, die Produkte direkt an Verbraucher verkauft, und als B2B-Plattform, die Dritthändlern den Marktplatz zur Verfügung stellt.
  4. Marktplatz (auch Peer-to-Peer):
    • Online-Marktplätze treten als Vermittler auf und bringen Käufer und Verkäufer zusammen.
    • Für Transaktionen erheben sie in der Regel Gebühren oder Provisionen.
    • Marktplätze können sich auf ganz verschiedene Nischen richten: auf Produkte, auf Dienstleistungen oder auf Unterkünfte.
    • Beispiel: Airbnb ist ein Online-Marktplatz, der Reisende und Gastgeber zusammenbringt: Wohnungen, Häuser oder auch außergewöhnliche Unterkünfte. Für Buchungen über die Plattform erhebt Airbnb von Gastgebern und Gästen Gebühren und tritt damit als Vermittler auf.
  5. Nutzen statt Besitzen:
    • Dieses Modell stellt den Zugang zu Gütern oder Diensten über deren Besitz.
    • Unternehmen vermieten oder verleasen Produkte an ihre Nutzer und bieten damit eine günstige und ressourcenschonende Alternative.
    • Carsharing-Anbieter wie Zipcar und Plattformen für die Miete von Geräten folgen diesem Modell.
    • Beispiel: Zipcar ist ein Carsharing-Dienst, bei dem Nutzer Autos stunden- oder tageweise mieten. Sie greifen bei Bedarf auf die Flotte von Zipcar zu und müssen kein eigenes Auto besitzen.
  6. Ökosystem:
    • Ökosystem-Modelle schaffen ein verbundenes Netz aus Produkten, Diensten oder Plattformen.
    • Sie halten Nutzer dazu an, für ganz unterschiedliche Bedürfnisse im Ökosystem zu bleiben.
    • Beispiel: Das Apple-Ökosystem umfasst Geräte (iPhone, Mac), Software (iOS, macOS), den App Store, iCloud und weitere Dienste. Nutzer werden angehalten, im Apple-Ökosystem zu bleiben, weil Produkte und Dienste reibungslos zusammenspielen, etwa iCloud für die Datenablage. Bekannt ist das Apple-Ökosystem für diese nahtlose Verzahnung, zum Beispiel AirDrop – was zugleich eine Anbieterbindung erzeugen kann, bei der Nutzer einen Anreiz haben, ausschließlich Apple-Produkte zu verwenden.
  7. Erlebnis:
    • Erlebnisbasierte Modelle stellen einzigartige und fesselnde Erlebnisse in den Mittelpunkt.
    • Unternehmen lassen sich den Zugang zu diesen Erlebnissen bezahlen, etwa zu Virtual-Reality-Erlebnissen (VR), Live-Veranstaltungen oder Themenunterhaltung.
    • Beispiel: Disneyland ist ein Freizeitpark, der für einzigartige und fesselnde Erlebnisse bekannt ist. Besucher kaufen Eintrittskarten und zahlen im Park für zusätzliche Erlebnisse und Attraktionen.
  8. Abonnement:
    • Abonnementmodelle bringen wiederkehrende Einnahmen und binden Kunden.
    • Häufig staffeln Unternehmen die Preise nach Funktionsumfang oder Zugang zu Inhalten.
    • Sie verlangen ein beständiges Augenmerk darauf, Abonnenten zu halten und ihnen dauerhaft Nutzen zu bieten.
    • Beispiel: Netflix ist ein Streamingdienst auf Abonnementbasis mit einer großen Auswahl an Filmen und Serien. Netflix bietet mehrere Stufen mit unterschiedlichem Funktionsumfang und Zugang zu Inhalten, unter anderem zur Bildqualität.
  9. Open Source:
    • Open-Source-Modelle stellen Software, Quelltext oder geistiges Eigentum frei für die Gemeinschaft bereit.
    • Die Erlöse entstehen meist über Unterstützung, Anpassung oder kostenpflichtige Fassungen.
    • Beispiel: Linux ist ein quelloffenes Betriebssystem, das für Server und eingebettete Systeme weit verbreitet ist. Unternehmen und Privatpersonen können Linux kostenlos nutzen; Erlöse entstehen über Unterstützungsleistungen, Zertifizierungen und angepasste Lösungen.
  10. Verdeckte Erlöse:
    • Modelle mit verdeckten Erlösen bieten ein kostenloses oder günstiges Produkt an, verdienen aber über weniger sichtbare Kanäle.
    • Manche mobilen Anwendungen sammeln zum Beispiel Nutzerdaten und verkaufen sie an Werbetreibende, ohne dass der Nutzer davon ausdrücklich weiß.
    • Dieses Modell wirft ethische Fragen und Fragen des Datenschutzes auf.
    • Beispiel: Kostenlose Wetter-Apps: Manche kostenlosen Wetter-Apps erfassen den Standort und die Wettervorlieben ihrer Nutzer und verwenden beides für zugeschnittene Werbung und Datenmonetarisierung. Den Nutzern ist oft nicht bewusst, wozu ihre Daten dienen – das wirft Fragen des Datenschutzes auf.
  11. Freemium:
    • Das Freemium-Modell gewinnt Nutzer mit kostenlosen Grundfunktionen und bietet ihnen kostenpflichtige Erweiterungen an.
    • Es eignet sich gut für Software, mobile Anwendungen und Onlinedienste.
    • Entscheidend für den Erfolg ist, wie viele kostenlose Nutzer zu zahlenden werden.
    • Beispiel: Dropbox ist ein Cloud-Speicher, der begrenzten Speicher kostenlos und darüber hinaus kostenpflichtige Pakete mit erweitertem Funktionsumfang anbietet. Dateien ablegen und teilen kann jeder umsonst; zahlende Nutzer erhalten mehr Speicher und weitergehende Freigabemöglichkeiten.
  12. Online-Marktplatz:
    • Online-Marktplätze treten als Vermittler auf und bringen Käufer und Verkäufer zusammen.
    • Für Transaktionen erheben sie in der Regel Gebühren oder Provisionen.
    • Marktplätze können sich auf ganz verschiedene Nischen richten: auf Produkte, auf Dienstleistungen oder auf Unterkünfte.
    • Beispiel: eBay ist ein Online-Marktplatz, auf dem Privatpersonen und Unternehmen ein breites Sortiment kaufen und verkaufen. eBay erhebt von Verkäufern Gebühren für das Einstellen von Artikeln und eine Provision auf abgeschlossene Verkäufe.
  13. Digitale Werbung:
    • Modelle der digitalen Werbung erzielen Erlöse, indem sie Nutzern Anzeigen zeigen.
    • Zugeschnittene Werbung, programmatische Anzeigen und native Werbung sind die gängigen Wege.
    • Plattformen müssen die Nutzererfahrung und die Werbeerlöse gegeneinander abwägen.
    • Beispiel: Google Ads ist eine Werbeplattform, die Anzeigen in den Suchergebnissen von Google und auf Websites im Google Display Network ausspielt. Werbetreibende bieten auf Suchbegriffe und wählen Merkmale aus, um bestimmte Zielgruppen zu erreichen.
  14. Datenmonetarisierung:
    • Datengetriebene Unternehmen sammeln und analysieren Nutzerdaten und bieten daraus Erkenntnisse, zugeschnittene Werbung oder Marktforschung an.
    • Die strengen Vorgaben des Datenschutzes sind dabei einzuhalten.
    • Die Daten werden häufig an Dritte verkauft oder genutzt, um Produkte und Dienste zu verbessern.
    • Beispiel: Die Datennutzung bei Facebook: Facebook sammelt Nutzerdaten, um Unternehmen zugeschnittene Werbung anzubieten. Dazu gehören Interessen, Verhalten und demografische Angaben. Facebook muss dabei die Vorgaben und Richtlinien des Datenschutzes einhalten.
  15. IoT-Dienste:
    • IoT-Unternehmen bieten Lösungen für vernetzte Geräte an, etwa Systeme für das intelligente Zuhause oder Sensoren in der Industrie.
    • Die Daten, die IoT-Geräte erzeugen, lassen sich für Analysen und Erkenntnisse nutzen.
    • Sicherheit und Datenschutz haben dabei höchstes Gewicht.
    • Beispiel: Nest (von Google) bietet Produkte für das intelligente Zuhause an, darunter Thermostate und Sicherheitskameras, die Teil des Internets der Dinge (IoT) sind. Die Daten der Nest-Geräte, etwa zu Temperatur und Bewegung, lassen sich nutzen, um den Energieverbrauch zu senken und die Sicherheit zu erhöhen.
  16. Blockchain und Kryptowährung:
    • Unternehmen auf Blockchain-Grundlage nutzen dezentrale Kassenbücher für die unterschiedlichsten Anwendungen.
    • Handelsplätze für Kryptowährungen ermöglichen den Kauf und Verkauf digitaler Vermögenswerte.
    • Plattformen für NFT (Non-Fungible Token) machen einzigartiges digitales Eigentum möglich.
    • Beispiel: Bitcoin ist eine dezentrale Kryptowährung, die digitale Transaktionen von Person zu Person ohne Vermittler wie Banken erlaubt. Sie dient sicheren und nachvollziehbaren digitalen Transaktionen und gilt zugleich als Wertaufbewahrungsmittel.

So entwickeln Sie eine digitale Geschäftsstrategie

Eine tragfähige digitale Geschäftsstrategie zu entwickeln, ist heute schlicht zwingend. Technik prägt fortwährend, wie wir leben, arbeiten und miteinander umgehen; Unternehmen jeder Größe und jeder Nische müssen sich dem digitalen Zeitalter anpassen. Ob etablierter Konzern oder junges Start-up – eine gut gebaute digitale Strategie ist der Kompass, der Sie zu Wachstum, engerer Kundenbindung und höherer Effizienz im Betrieb führt.

Wir führen Sie durch die wesentlichen Schritte einer digitalen Geschäftsstrategie, die zu Ihren Zielen passt, das Potenzial digitaler Technologien nutzt und Ihr Unternehmen für das digitale Zeitalter aufstellt.

Nummer Schritt Beschreibung
1 Ziele festlegen Legen Sie klar fest, was die digitale Strategie für Ihr Geschäft erreichen soll: Umsatzwachstum, mehr Kunden oder höherer Marktanteil. Benennen Sie messbare Kennzahlen (KPIs), an denen sich der Fortschritt ablesen lässt.
2 Die Zielgruppe verstehen Verschaffen Sie sich über Daten und Analysen Erkenntnisse über Bedürfnisse, Vorlieben und Verhalten Ihrer Zielgruppe. Entwickeln Sie Personas Ihrer Käufer, um digitale Erlebnisse persönlich zuschneiden zu können.
3 Den eigenen Stand bestimmen Bewerten Sie Ihre vorhandenen digitalen Fähigkeiten und Technologien daraufhin, ob sie Ihre Ziele tragen. Benennen Sie Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken (SWOT-Analyse).
4 Wettbewerbsanalyse Untersuchen Sie gründlich, welche digitalen Strategien Ihre Wettbewerber verfolgen, und finden Sie darin Ansätze zur Differenzierung. Sehen Sie sich deren Stärken und Schwächen im Digitalen an.
5 Digitale Kanäle und Plattformen Wählen Sie die Kanäle und Plattformen, die für Ihre Zielgruppe am wichtigsten sind – Website, Social Media, mobile Anwendungen –, gemessen an Ihren Zielen und den Vorlieben Ihrer Zielgruppe. Prüfen Sie verschiedene Arten von Geschäftsmodellen daraufhin, ob sie zu Ihrer Strategie passen.
6 Content-Strategie Entwickeln Sie eine umfassende Content-Strategie, die zu Ihren Zielen passt und die verschiedenen digitalen Formen umfasst: Blogbeiträge, Videos, Infografiken und Webinare. Sehen Sie sich Beispiele für Geschäftsmodelle an, die zu Ihren Inhalten passen.
7 Technologie-Stack Wählen Sie den passenden Technologie-Stack, darunter Redaktionssysteme, Software für die Kundenpflege (CRM) und Analysewerkzeuge. Wägen Sie Investitionen in Software, Werkzeuge oder Infrastruktur daran ab, ob sie zu Ihrem Geschäftsmodell passen.
8 Daten und Analyse Richten Sie eine belastbare Datenerhebung und Analysewerkzeuge ein, um KPIs zu verfolgen und datengestützt zu entscheiden. Entwickeln Sie ein Data-Governance-Framework, das Richtigkeit, Datenschutz und Compliance Ihrer Daten sichert.
9 Gestaltung der Nutzererfahrung (UX) Räumen Sie dem UX-Design Vorrang ein, damit Ihre Zielgruppe ein reibungsloses und leicht bedienbares digitales Erlebnis hat. Prüfen Sie die Bedienbarkeit im Test und verbessern Sie die User Journeys als Teil Ihrer digitalen Strategien.
10 Sicherheit und Compliance Klären Sie die Anforderungen an Sicherheit und Compliance, besonders im Umgang mit sensiblen Kundendaten. Setzen Sie Verschlüsselung, sichere Anmeldeverfahren und Compliance-Kontrollen als Teil Ihres Geschäftsmodells um.
11 Optimierung für mobile Geräte Richten Sie Ihre digitalen Angebote auf mobile Geräte aus; wie gut sich eine Seite dem kleinen Bildschirm anpasst, wiegt schwer. Sorgen Sie dafür, dass Website und Anwendungen mobil eine herausragende Nutzererfahrung bieten, im Einklang mit den von Ihnen gewählten Arten von Geschäftsmodellen.
12 Content-Marketing und SEO Entwickeln Sie eine Content-Marketing-Strategie mit SEO-Techniken, die Ihre Sichtbarkeit im Netz erhöht. Bestimmen Sie die maßgeblichen Suchbegriffe und richten Sie Ihre Inhalte im Rahmen Ihres Geschäftsmodells auf Suchmaschinen aus.
13 Social-Media-Strategie Entwickeln Sie eine Social-Media-Strategie, die auf die Eigenheiten jeder Plattform und die Erwartungen des jeweiligen Publikums zugeschnitten ist. Planen Sie Redaktionskalender, treten Sie mit Ihren Followern in Austausch und messen Sie den ROI Ihrer Social-Media-Arbeit als Teil Ihrer digitalen Strategien.
14 Testen und Optimieren Testen und verbessern Sie Ihre digitalen Vorhaben fortlaufend mit A/B-Tests und Rückmeldungen der Nutzer. Prüfen Sie Website und Anwendungen regelmäßig auf ihre Leistung, um Ihre Geschäftsmodelle zu stärken.
15 Budget und Ressourcen Stellen Sie kurz- wie langfristig Budget und Ressourcen bereit, mit denen sich die digitale Strategie umsetzen lässt. Investieren Sie zuerst dort, wo es Ihren Zielen und den gewählten Arten von Geschäftsmodellen dient.
16 Qualifizierung und Weiterbildung Sorgen Sie dafür, dass Ihr Team die nötigen Fähigkeiten und Schulungen hat, um digitale Vorhaben umzusetzen und zu führen. Schulen Sie bei Bedarf auf neue Werkzeuge und Technologien als Teil Ihrer digitalen Strategien.
17 Messung und Berichtswesen Richten Sie ein belastbares Berichtswesen ein, das KPIs verfolgt und den Fortschritt regelmäßig überprüft, damit Sie die Strategie bei Bedarf nachjustieren. Erstellen Sie datengestützte Übersichten und Berichte für Ihre Stakeholder, die Ihr Geschäftsmodell stützen.
18 Skalierbarkeit und Zukunftsplanung Planen Sie die Skalierbarkeit für den Fall, dass Ihr Geschäft wächst, und bleiben Sie über neue Technologien und Trends auf dem Laufenden. Bedenken Sie, wie künftige Umbrüche auf Ihre digitalen Strategien und die gewählten Arten von Geschäftsmodellen wirken könnten.
19 Umsetzung und Überwachung Setzen Sie Ihre digitale Strategie um, behalten Sie ihre Wirkung genau im Blick und passen Sie sich veränderten Marktbedingungen an. Sehen Sie die Auswertungen regelmäßig durch und beheben Sie Probleme zügig, um Ihre Geschäftsmodelle zu stützen.
20 Feedback und Iteration Holen Sie Feedback von Kunden und Stakeholdern ein, um Ihre digitale Strategie Schritt für Schritt zu verbessern. Nutzen Sie das Feedback für datengestützte Anpassungen und für bessere Nutzererlebnisse in Ihrem Geschäftsmodell.
Die Schritte zur Entwicklung eines digitalen Geschäftsmodells

Die Wahl der richtigen Strategie für ein digitales Geschäftsmodell ist also eine Entscheidung von Gewicht. Sie setzt ein tiefes Verständnis Ihrer Zielgruppe voraus, eine klare Bestimmung Ihrer besonderen Value Proposition und eine gründliche Prüfung Ihrer Mittel und Fähigkeiten. Die folgenden Punkte helfen Ihnen dabei:

  1. Kennen Sie Ihre Zielgruppe: Verstehen Sie die Bedürfnisse, Vorlieben und Schmerzpunkte Ihrer Kunden. Nutzen Sie Daten und Analysen, um Erkenntnisse über deren Verhalten und Erwartungen zu gewinnen.
  2. Bestimmen Sie Ihre Value Proposition: Sagen Sie klar, was Ihr Unternehmen von anderen unterscheidet. Wie löst Ihre digitale Strategie die Probleme Ihrer Kunden, und was bietet sie, das es sonst nicht gibt?
  3. Nutzen Sie Technologie: Setzen Sie auf digitale Werkzeuge und Plattformen, die zu Ihrer Strategie passen. Ob E-Commerce, mobile Anwendungen oder Datenanalyse – die Technik hat Ihren Zielen zu dienen.
  4. Bleiben Sie agil: Seien Sie bereit, sich anzupassen und nachzubessern. Das digitale Umfeld verändert sich schnell; Ihre Strategie braucht von Haus aus die Beweglichkeit, darauf zu antworten.
  5. Investieren Sie in Menschen: Bauen Sie ein Team mit den richtigen Fähigkeiten auf, das Ihre digitale Strategie tragen kann. Schulung und Weiterqualifizierung können nötig sein, um mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten.
  6. Messen und auswerten: Führen Sie Messgrößen und KPIs ein, mit denen Sie die Wirkung Ihrer digitalen Vorhaben verfolgen. Sehen Sie die Daten regelmäßig durch, um fundiert zu entscheiden.
  7. Kundenorientiertes Vorgehen: Stellen Sie den Kunden in den Mittelpunkt Ihrer Strategie. Schneiden Sie Ihre digitalen Angebote auf seine Bedürfnisse zu und bieten Sie ihm ein herausragendes Nutzererlebnis.
  8. Bleiben Sie im Bilde: Verfolgen Sie Branchentrends, neue Technologien und die Strategien Ihrer Wettbewerber. Ständiges Dazulernen ist im digitalen Geschäft unerlässlich.

Denken Sie daran: Es gibt kein digitales Geschäftsmodell, das für alle passt. Ihre Wahl muss zu Ihrer Branche, Ihrem Zielmarkt und den Stärken Ihrer Organisation passen. Wenn Sie diesen Leitlinien folgen und es mit Innovation und Kundenzufriedenheit ernst meinen, entsteht daraus eine digitale Geschäftsstrategie, die im digitalen Zeitalter nicht nur überlebt, sondern wächst.

Geschäftsmodell und digitales Geschäftsmodell im Vergleich

Ein Geschäftsmodell ist ein umfassendes Framework, das die grundlegende Arbeitsweise eines Unternehmens und die Wege zu seiner dauerhaften Tragfähigkeit beschreibt. Es umfasst mehrere Seiten: wie das Unternehmen seinen Kunden Wert liefert, über welche Kanäle es diese Kunden erreicht, welche Beziehungen es zu ihnen pflegt, welche Ressourcen und Aktivitäten für die Lieferung dieses Werts nötig sind, welche Einnahmequellen entstehen und welche Kostenstruktur damit verbunden ist.

Im Gegensatz dazu ist ein digitales Geschäftsmodell eine besondere Teilmenge innerhalb dieses größeren Frameworks, sorgfältig darauf zugeschnitten, die Möglichkeiten digitaler Technologien und Mittel auszuschöpfen. Es betont den strategischen Einsatz digitaler Werkzeuge, Plattformen, Daten und Kommunikationskanäle, um verschiedene Seiten des Geschäfts zu heben und umzuwälzen. Digitale Geschäftsmodelle umfassen häufig:

  1. Digitale Kundenansprache: Digitale Kanäle wie Websites, mobile Anwendungen und Social Media tragen den Austausch mit dem Kunden und bieten persönlich zugeschnittene Erlebnisse und Erreichbarkeit in Echtzeit.
  2. Neuartige Einnahmequellen: Digitale Technologien eröffnen Einnahmequellen, die es zuvor nicht gab: Dienste auf Abonnementbasis, Datenmonetarisierung oder der Verkauf digitaler Produkte.
  3. Effiziente Kostenstrukturen: Automatisierung, Cloud Computing und Datenanalyse senken die Betriebskosten und erhöhen die Effizienz im Ganzen.
  4. Datengestützte Entscheidungen: Strategische Entscheidungen stützen sich stark auf Datenanalysen, die zugleich die Kundenerfahrung bereichern und fortlaufende Verbesserungen im Geschäft antreiben.
  5. Agilität und Anpassungsfähigkeit: Digitale Geschäftsmodelle sind auf Agilität gebaut und erlauben es Organisationen, umgehend auf Marktschwankungen und technische Neuerungen zu antworten.

Alles zusammenführen mit dem Business Model Canvas

Der Business Model Canvas (BMC) ist ein mächtiges Werkzeug für digitale Geschäftsmodelle, weil er sich anpassen und vielseitig einsetzen lässt. Er gibt Unternehmen ein geordnetes Framework, in dem sie ihre digitalen Strategien bestimmen, durchdenken und Schritt für Schritt verbessern können. Einer seiner größten Vorzüge: Er zwingt zum kundenorientierten Denken und drängt Unternehmen dazu, die sich wandelnden Bedürfnisse ihres digitalen Publikums zu erkennen und zu bedienen. Sie können ihn jetzt herunterladen.

Business Model Canvas Template
The UNITE Business Model Canvas
Designed by: Digital Leadership AG – Building on the work of Alexander Osterwalder

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Darüber hinaus fördert der BMC die Innovation, weil Organisationen mit den einzelnen Bausteinen ihres Modells experimentieren können – das passt gut zur ständigen Bewegung digitaler Technologien. Seine Beweglichkeit erlaubt rasche Anpassungen an Marktbewegungen und neue Gelegenheiten. Am Ende ist der BMC für Organisationen, die sich im digitalen Zeitalter zurechtfinden müssen, ein wertvolles Gut: Er hilft, umfassende und strategische Ansätze für digitalen Geschäftsmodellen zu entwickeln. Sie können ihn ohne Weiteres nutzen, um Ihre eigenen digitalen Strategien und Modelle zu schärfen.

Fazit

Zusammengefasst: Eine digitale Geschäftsstrategie zu entwickeln, ist in der heutigen technikgetriebenen Welt unerlässlich. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, greifen Sie zu Werkzeugen wie dem Business Model Canvas, um Ihren Betrieb an den sich wandelnden Kundenerwartungen und den digitalen Möglichkeiten auszurichten. Ihre Geschäftsstrategie muss sich dem beweglichen digitalen Umfeld anpassen und Datenanalyse, Onlineplattformen und kundenorientiertes Vorgehen einbeziehen. Denken Sie daran: Es gibt keine Lösung, die für alle passt; schneiden Sie Ihre Strategie auf Ihre Branche und Ihre Stärken zu. Wenn Sie die Grundsätze digitaler Strategie mit dem Business Model Canvas verbinden, finden Sie sich im digitalen Zeitalter zurecht und Ihr Geschäft wächst auch bei ständigem Wandel.

Häufig gestellte Fragen

1 – Was sind die wesentlichen Bestandteile eines digitalen Geschäfts?

Zu den wesentlichen Bestandteilen eines digitalen Geschäfts gehören:

  1. Digitale Technologien: Der Einsatz von Werkzeugen wie KI, IoT, Cloud Computing und Datenanalyse.
  2. Kundenorientierung: Der Blick auf die Bedürfnisse der Kunden, über persönlich zugeschnittene und leicht bedienbare Angebote.
  3. Datengestützte Entscheidungen: Daten als Grundlage für Erkenntnisse und fundierte Entscheidungen.
  4. Innovationskultur: Ermutigung zu Kreativität und Erprobung, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
  5. Agilität: Schnelle Anpassung an Marktveränderungen und technische Neuerungen.
  6. Einbindung des Ökosystems: Zusammenarbeit mit Partnern, Lieferanten und Plattformen.
  7. Effizienz: Optimierte Abläufe für geringere Kosten und höhere Produktivität.

2 – Was ist eine digitale Geschäftsstruktur?

Eine digitale Geschäftsstruktur ist das organisatorische Framework, das dafür ausgelegt ist, im digitalen Umfeld wirksam zu arbeiten. Dazu gehören Rollen, Verantwortlichkeiten, Abläufe und Technologien, die digitale Strategien tragen. Übliche Bestandteile sind digitale Teams, Abteilungen für Datenanalyse, agile Workflows und eine technische Infrastruktur, die die digitale Transformation ermöglicht.

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