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In einem Geschäftsumfeld, das die Digitalisierung fortlaufend verändert, gibt die Geschäftsstrategie die Richtung vor. Ob Start-up oder etabliertes Unternehmen: Eine klar umrissene Geschäftsstrategie ist die Voraussetzung für dauerhaften Erfolg. Bei Digital Leadership sehen wir genau, welche tragende Rolle sie dabei spielt: Sie ist das Fundament für eine wirksame Strategie der digitalen Transformation und für eine Innovationsstrategie.
Wir fördern Kreativität, sorgen dafür, dass die Einführung von Technologie genau auf die Geschäftsziele ausgerichtet ist, und treiben Veränderungen voran, die etwas bewirken. Wir gehen über die üblichen Ansätze hinaus und verbinden Jobs-to-be-done mit Ihrer Geschäftsstrategie – dabei stehen die grundlegenden Bedürfnisse und Beweggründe der Kunden im Mittelpunkt, damit tragfähige und dauerhafte Beziehungen entstehen.
Was ist eine Geschäftsstrategie?
Die Geschäftsstrategie ist ein umfassender Plan oder eine Folge von Handlungen, sorgfältig darauf angelegt, bestimmte Geschäftsziele und Vorhaben zu erreichen. Sie folgt einem systematischen Vorgehen mit dem Ziel, sich einen Vorsprung im Wettbewerb zu verschaffen, auf Marktbewegungen zu antworten und in einer bestimmten Branche oder einem bestimmten Markt dauerhaft erfolgreich zu sein. Dieses strategische Framework umfasst mehrere entscheidende Bestandteile: die Vision, die Mission und die Werte des Unternehmens zu bestimmen, die eigenen Stärken und Schwächen zu bewerten und äußere Chancen und Gefahren zu erkennen.
Der Business Model Canvas (BMC) spielt in der Geschäftsstrategie eine tragende Rolle: Er bildet in einem anschaulichen und vollständigen Framework die wesentlichen Bestandteile eines Geschäftsmodells ab. Seine Bedeutung liegt darin, dass er knapp erfasst und vermittelt, wie ein Unternehmen Wert schafft, liefert und für sich behält. Der BMC besteht aus neun Bausteinen: Kundensegmente, Value Propositions, Vertriebskanäle, Kundenbeziehungen, Einnahmequellen, Schlüsselressourcen, Schlüsselaktivitäten, Schlüsselpartner und Kostenstruktur. Mit dem BMC gewinnen Unternehmen Klarheit über ihr Kerngeschäft, den Umgang mit Kunden und die Wege, auf denen sie Einnahmen erzielen. Sie können ihn hier herunterladen.

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The UNITE Business Model Canvas
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Eine wirksame Geschäftsstrategie setzt ein tiefes Verständnis des Marktes, des Wettbewerbs und der eigenen Fähigkeiten voraus. Sie verlangt strategische Entscheidungen über die Verteilung der Ressourcen, über den Zielmarkt und über die Entwicklung einer eigenständigen Value Proposition, die das Unternehmen von seinen Wettbewerbern abhebt. Entscheidend ist: Eine Geschäftsstrategie ist keine einmalige Anstrengung, sondern ein fortlaufender Vorgang, der sich an Veränderungen im Geschäftsumfeld anpasst.
Was ist Strategie im Unternehmen? Worin unterscheidet sie sich von Taktik?
Eine Strategie ist ein bewusst gefasster, klar umrissener Plan, der beschreibt, wie ein Unternehmen seine Ziele und Vorhaben erreichen will – unter Berücksichtigung der Ressourcenverteilung, der Wettbewerbsvorteile und möglicher Hindernisse. Sie ist die Roadmap für Entscheidungen und Handlungen, die das Unternehmen in einem beweglichen Umfeld erfolgreich und wirksam halten.
Strategie und Taktik sind im Geschäfts- und Planungsumfeld zwei verschiedene Dinge:
- Strategie:
Im Unternehmen ist die Strategie die übergreifende Blaupause: Sie umreißt die langfristigen Ziele und die groben Wege dorthin. Sie ist der Plan der obersten Führung, der Richtung gibt und die Bahn für den Erfolg festlegt. Strategische Entscheidungen betreffen die Wahl der Märkte, der Produkte und der Positionierung und wirken auf das ganze Unternehmen. Eine belastbare Strategie gibt Halt und einen Rahmen für Entscheidungen und sorgt dafür, dass jede Handlung zur übergeordneten Mission passt.
- Taktik:
Während die Strategie das große Bild vorgibt, ist die Taktik das kleinteilige Manövrieren, mit dem die Strategie unmittelbar umgesetzt wird. Taktiken sind die konkreten Handlungen, Schritte und Abläufe, die Führungskräfte der mittleren Ebene und an der Front zur Ausführung des strategischen Plans wählen. Anders als die eher beständige Strategie sind Taktiken beweglich und anpassungsfähig; sie antworten auf ein Geschäftsumfeld, das sich fortwährend ändert. Sie befassen sich mit dem Einzelnen und beantworten die Frage, „wie“ die strategischen Ziele kurzfristig erreicht werden – damit sind sie das Handwerkszeug des Tagesgeschäfts.
Die Bedeutung der Geschäftsstrategie
Eine Geschäftsstrategie gibt dem ganzen Unternehmen eine gemeinsame Vision und eine Richtung. Klarheit über die Ziele und die Ausrichtung an der Mission des Unternehmens sind für jeden Einzelnen im Haus entscheidend. Die Strategie liefert dieses übergreifende Bild und hält die Menschen auf die Ziele ihres Unternehmens ausgerichtet.
Warum ist Strategie im Unternehmen wichtig?
Strategie ist im Unternehmen unverzichtbar, weil sie als Roadmap die Richtung weist. Sie richtet alle auf gemeinsame Ziele aus, verhindert das Abweichen von der Mission und hebt die Leistung im Inneren. Eine gut gebaute Strategie ist entscheidend, um Chancen und Trends im Markt zu erkennen, wettbewerbsfähig zu bleiben, Innovation zu fördern und eine umfassende Vision für das Unternehmen zu schaffen. Kurz: Strategie sichert Ausrichtung, Wirtschaftlichkeit und Anpassungsfähigkeit in einem beweglichen Geschäftsumfeld.
Wertschöpfung für Kunden
Eine erfolgreiche Geschäftsstrategie dreht sich um das Verständnis der Wertschöpfung. Es geht um den Abstand zwischen der Zahlungsbereitschaft der Kunden (Willingness to Pay, WTP) und dem Preis der Waren oder Dienstleistungen. Die Strategie will diese Abstände für Kunden, das Unternehmen, Lieferanten und Mitarbeiter vergrößern. Indem sie die Begeisterung der Kunden, die Marge des Unternehmens, den Überschuss der Lieferanten und die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen, schaffen Unternehmen Wert für alle Stakeholder. Stakeholder einzubinden und Mitarbeiter zu entwickeln sind entscheidende Bestandteile einer tragfähigen Strategie.

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The UNITE Value Creation framework
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Kundenzufriedenheit steigern und Kunden begeistern
Eine gut gebaute Geschäftsstrategie, tief in kundenorientierten Grundsätzen verankert, wird zur treibenden Kraft hinter Produkten und Dienstleistungen, die auf bestimmte Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind. Dieses Vorgehen verbessert jeden Berührungspunkt mit dem Kunden und sorgt für gleichbleibend gute Erfahrungen. Weil sie beweglich auf veränderte Kundenwünsche antwortet, hält die Geschäftsstrategie Unternehmen im Wettbewerb vorn. Hinzu kommt: Der Kreislauf der kontinuierlichen Verbesserung, der in der strategischen Planung angelegt ist, lässt Unternehmen Schmerzpunkte erkennen und beheben. So entsteht ein Markenerlebnis, das die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern dauerhaft übertrifft – und Beziehungen zu zufriedenen, begeisterten Kunden trägt.
Leitfaden für die interne Leistungsfähigkeit
Nach innen wirkt ein strategisches Geschäfts-Framework als Richtschnur für bestmögliche Leistung. Es richtet Teams, Ressourcen und Abläufe aus und schafft ein Umfeld der Zusammenarbeit, in dem alle geschlossen auf gemeinsame Ziele hinarbeiten. Diese Ausrichtung hebt die Wirtschaftlichkeit im Betrieb und die Wirksamkeit insgesamt.
Künftige Chancen und Trends erkennen
Strategisches Denken schließt das vorausschauende Erkennen von Chancen ein: Unternehmen können aufkommende Trends und neue Möglichkeiten für dauerhaftes Wachstum nutzen. Es geht nicht nur darum, die heutigen Aufgaben zu lösen, sondern auch darum, künftige Trends und Chancen vorwegzunehmen. Wer diese Weitsicht in die Geschäftsstrategie aufnimmt, stellt sich als führendes Haus der Branche auf und bleibt in einem beweglichen Umfeld einen Schritt voraus. Dieses vorausschauende Vorgehen mindert nicht nur Risiken, es erkennt und nutzt auch aktiv neue Chancen.
Einen Wettbewerbsvorteil schaffen
Die Geschäftsstrategie ist der Grundstein für Unternehmen, die sich eine eigene Stellung im Markt erarbeiten wollen. Über strategische Differenzierung erkennen und nutzen sie ihre Stärken, arbeiten an ihren Schwächen und heben sich damit von Wettbewerbern ab. Innovation und Weitsicht in das strategische Geschäfts-Framework aufzunehmen, befähigt Unternehmen, vorn zu bleiben und beständig einen Nutzen zu liefern, der sie unterscheidet – daraus entsteht ein tragfähiger und widerstandsfähiger Wettbewerbsvorteil.
Eine Vision für das ganze Unternehmen schaffen
Eine erfolgreiche Geschäftsstrategie wirkt über einzelne Vorhaben hinaus; sie umfasst das ganze Unternehmen. Sie nährt eine gemeinsame Vision, die alle auf denselben Zweck ausrichtet. Diese geschlossene Vision stärkt nicht nur den Zusammenhalt im Inneren, sie ist auch die Roadmap für dauerhaftes Wachstum und dauerhaften Erfolg.
10 Kernbestandteile einer Geschäftsstrategie
Wer eine wirksame Geschäftsstrategie entwickelt, muss mehrere Bestandteile bedenken.
1- Vision und Unternehmensziele
In der Geschäftsstrategie legt eine überzeugende Vision zusammen mit genau bestimmten Unternehmenszielen das Fundament. Beide geben Richtung und sind zugleich die Grundlage für gute Entscheidungen und für die Verteilung der Ressourcen; sie sorgen dafür, dass jeder Teil des Geschäfts zur übergeordneten Strategie passt. Eine sorgfältig gefasste Vision und klare Unternehmensziele prägen damit das Wesen jedes strategischen Vorhabens.
2- SWOT
Die SWOT-Analyse ist ein tragender Bestandteil der Geschäftsstrategie. Sie ist mehr als eine Betrachtung innerer Stärken und Schwächen oder äußerer Chancen und Gefahren; sie bildet die Grundlage der strategischen Planung. Bei Digital Leadership sehen wir die SWOT-Analyse als unverzichtbaren Bestandteil der Geschäftsstrategie. Diese umfassende Bewertung wird zum Kompass: Sie führt Unternehmen dazu, ihre Stärken zu nutzen und ihre Schwächen umsichtig anzugehen. Damit ist die SWOT-Analyse ein wesentlicher Eckpfeiler und liefert die strategische Klarheit, die es braucht, um sich im Wettbewerb sicher zu bewegen.
Wer das UNITE SWOT Framework in die Geschäftsstrategie aufnimmt, gewinnt ein vollständiges Bild der eigenen Lage und des äußeren Umfelds – die Grundlage für eine besser fundierte, erfindungsreichere und anpassungsfähigere strategische Planung.

First Published in 1965 by 3x colleagues from the Stanford Research Institue. Designed by: Digital Leadership AG
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The SWOT / TOWS Analysis Framework
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3- Grundwerte und Ressourcenverteilung
Die Geschäftsstrategie an den Grundwerten auszurichten, sichert Entscheidungen, die ethisch tragen. Eine strategische Verteilung der Ressourcen sorgt dafür, dass sie wirtschaftlich eingesetzt werden, um die Unternehmensziele zu erreichen.
4- Taktik und operative Umsetzung
Wirksame Taktiken setzen die Geschäftsstrategie in Handeln um. Ein klar gefasster operativer Plan verbindet das Tagesgeschäft mit den übergeordneten strategischen Zielen.
5- Messung und Auswertung
Die fortlaufende Messung und Auswertung von Kennzahlen (KPI) hilft Unternehmen, den Fortschritt zu verfolgen und ihre Strategie datengestützt nachzujustieren. In der Geschäftsstrategie verlangt das beharrliche Streben nach Erfolg ein wachsames Auge auf Leistungsgrößen und Kennzahlen. Den Fortschritt an vorher festgelegten KPI zu messen, wirkt wie ein Kompass: Es liefert in Echtzeit Erkenntnisse über die Wirksamkeit strategischer Vorhaben. So können Unternehmen die Wirkung ihrer Handlungen einschätzen, erkennen, wo sie erfolgreich sind, und benennen, wo strategisch nachgesteuert werden muss.
6- Lieferkettenmanagement
Lieferkettenmanagement heißt, die Abläufe und Tätigkeiten durchgängig zu überblicken, die Rohstoffe in fertige Produkte oder Dienstleistungen verwandeln und zum Kunden bringen. Im Feld der Geschäftsstrategie trägt eine gut geführte Lieferkette dazu bei, dass strategische Vorhaben reibungslos ausgeführt werden.
7- Technologien integrieren
Neueste Technologien wie KI, IoT und Blockchain strategisch einzubinden, hält Unternehmen an der Spitze der Innovation. Dazu gehört, Technologie zu nutzen, um einzelne Geschäftsprozesse zu verbessern. Wer aufkommende Technologien fest in die Geschäftsstrategie einwebt, kann wirksam auf veränderte Marktbewegungen, Kundenerwartungen und Branchentrends antworten.
8- Geschäftsprozessmanagement
Wirtschaftliche Geschäftsprozesse gehören zur erfolgreichen Strategieumsetzung. Geschäftsprozessmanagement (BPM) hilft Unternehmen, ihre Abläufe auf größte Wirtschaftlichkeit hin zu verbessern und sauber auf die strategischen Ziele auszurichten. Während Unternehmen sich im vielschichtigen Feld der Geschäftsstrategie bewegen, ist BPM der Unterbau: Es sorgt dafür, dass die Tätigkeiten im Betrieb nicht nur wirtschaftlich sind, sondern auch zur größeren Vision und zu den Zielen des strategischen Plans passen.
9- Business Intelligence und Datenanalyse
Gute Entscheidungen brauchen verlässliche Daten. Business Intelligence und Datenanalyse in die Geschäftsstrategie aufzunehmen, sorgt dafür, dass Entscheidungen auf Daten beruhen und zu den Zielen des Unternehmens passen – und fördert eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung.
10- Wettbewerbsanalyse
Das Wettbewerbsumfeld zu verstehen, ist für gute Entscheidungen unverzichtbar: Eine umfassende Wettbewerbsanalyse liefert die Erkenntnisse, auf denen strategische Entscheidungen beruhen und mit denen ein Vorsprung gehalten wird.
Eine Geschäftsstrategie in 10 strategischen Schritten entwickeln

Eine Geschäftsstrategie zu erstellen, ist sorgfältige Arbeit und will bedacht sein. Entwickeln Sie Ihre Geschäftsstrategie in den folgenden zehn strategischen Schritten:
Schritt (1): Eine SWOT-Analyse durchführen
Der Weg zur Geschäftsstrategie beginnt mit einer gründlichen SWOT-Analyse, die innere Stärken und Schwächen ebenso in den Blick nimmt wie äußere Chancen und Gefahren. Dieser erste Schritt ist der Kompass: Er zeigt genau, wo das Unternehmen heute im Markt steht. In der Analyse werden innere Stärken geprüft, um sie zu nutzen und auszubauen, Schwächen benannt, um gezielt daran zu arbeiten, Chancen für eine strategische Ausweitung ausgelotet und Gefahren bewertet, um ihnen früh zu begegnen.
Schritt (2): Den Unternehmenszweck bestimmen
Auf der strategischen Roadmap folgt als Nächstes, den Zweck klar zu bestimmen, aus dem heraus das Unternehmen besteht. Dieser Schritt verlangt eine sorgfältige Prüfung von Mission, Vision und Werten, um Absicht und Zweck des Unternehmens knapp und deutlich zu fassen. Wer die Geschäftsstrategie an der übergeordneten Mission und am Unternehmenszweck ausrichtet, schafft Geschlossenheit: Jeder strategische Zug passt dann zu den Grundwerten, die das Unternehmen ausmachen. Diese Ausrichtung leitet nicht nur die Entscheidungen, sie legt auch ein festes Fundament für dauerhaftes Wachstum und Wirkung im Markt.
Das UNITE Business Intention Model führt Unternehmen dahin, die treibende Kraft hinter ihrem Bestehen klar zu benennen. In einer sorgfältigen Betrachtung von Mission, Vision und Werten sorgt das UNITE-Modell dafür, dass Absicht und Zweck des Unternehmens knapp und deutlich gefasst werden – und legt damit ein belastbares Fundament für dauerhaftes Wachstum und Wirkung im Markt.

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The UNITE Business Intentions
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Schritt (3): Geschäftsziele festlegen
Im vielschichtigen Feld der Strategieentwicklung besteht der dritte Schritt darin, sorgfältig klare und messbare Geschäftsziele festzulegen; gut bestimmte Ziele ergeben eine geordnete Roadmap. Wer Ziele spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert (SMART) formuliert, sorgt dafür, dass die strategische Arbeit zielgerichtet bleibt. Aus dieser Klarheit heraus können Unternehmen Ressourcen, Kräfte und Vorhaben auf eine gemeinsame Vision ausrichten und geschlossen auf Ergebnisse hinarbeiten.
Schritt (4): Den Wettbewerbsvorteil bestimmen
Den Wettbewerbsvorteil zu bestimmen, ist der Dreh- und Angelpunkt im Framework der Geschäftsstrategie; dieser Schritt wiegt in der strategischen Erzählung am schwersten und dient als Kompass im Wettbewerbsgelände. Wer einen eigenständigen Wettbewerbsvorteil erkennt und nutzt, schafft eine unverwechselbare Value Proposition. Diese strategische Differenzierung weist die Richtung und führt Unternehmen in einem beweglichen Markt zu langfristigem Erfolg.
Schritt (5): Chancen im Markt erkennen
Wenn Unternehmen den Weg zur Geschäftsstrategie antreten, ist das Erkennen von Chancen ein tragender und vorausschauender Teil der Arbeit. In dieser Phase der Strategieentwicklung wandert der Blick nach außen: Aufmerksame Unternehmen beobachten, prüfen und nutzen aufkommende Möglichkeiten. Wer den Markt umfassend absucht, stellt sich als beweglicher Mitspieler auf, der die Strömungen der Veränderung zu nehmen weiß. Das befähigt Unternehmen, Ressourcen und Fähigkeiten strategisch darauf auszurichten. In einem beweglichen Geschäftsumfeld wird das Ergreifen der richtigen Chancen zum Auslöser für dauerhaftes Wachstum und Widerstandskraft.
Schritt (6): Das Team aufbauen
Im dichten Gewebe der Strategieentwicklung ist der Aufbau des Teams eine tragende Säule, die über die Bahn des Erfolgs entscheidet. An dieser Stelle zählt nicht mehr die Fähigkeit des Einzelnen, sondern die gemeinsame Kraft eines geschlossenen, gut zusammenspielenden Teams. Entscheidend ist, die Dynamik im Team an den strategischen Zielen auszurichten, Zusammenarbeit zu fördern und unterschiedliche Begabungen zu nutzen. Während Unternehmen sich im verwickelten strategischen Gelände bewegen, wird ein gut aufgestelltes Team zur treibenden Kraft, die die strategische Vision in greifbare Wirklichkeit überführt.
Schritt (7): Die Wertschöpfung für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter erhöhen
In der Geschäftsstrategie rückt das Erhöhen der Wertschöpfung für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter in die Mitte – als Schritt, der über kundenorientierte Ansätze hinausgeht: Das Framework der Geschäftsstrategie bezieht Lieferanten und Mitarbeiter ein und erkennt sie als vollwertige Stakeholder der strategischen Rechnung an. Dieser Schritt ist mehr als ein Geben und Nehmen im Geschäft; er ist die Verpflichtung auf dauerhafte Beziehungen und gemeinsames Wachstum. Von der Begeisterung der Kunden über Partnerschaften mit Lieferanten bis zur Zufriedenheit der Mitarbeiter sorgt unser Vorgehen für einen Nutzen, der in jedem Teil des Unternehmens spürbar wird.
Schritt (8): Ein Framework für die Umsetzung der Geschäftsstrategie entwickeln
Ein Framework für die Umsetzung der Geschäftsstrategie zu entwickeln, ist die sorgsam gesetzte Partitur, die Strategie in greifbares Handeln überführt – hin zur Ausführung Ihrer erfolgreichen Geschäftsstrategie. Entscheidend ist eine klare Roadmap, die Ihre Strategie in umsetzbare Schritte zerlegt und die täglichen Tätigkeiten des ganzen Teams bestimmt.
Das UNITE Strategy Execution Model ist dabei von großem Gewicht: Es führt Unternehmen durch die Übersetzung strategischer Pläne in umsetzbare Schritte und hält die täglichen Tätigkeiten im Einklang mit der übergeordneten Geschäftsstrategie.

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The UNITE Strategy-Execution Framework: Where To Innovate & Where To Cut Costs.
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Schritt (9): Beweglichkeit bei der Umsetzung von Geschäftsstrategien
Um Ihre Geschäftsziele zu erreichen und einen Wettbewerbsvorteil zu halten, ist Beweglichkeit bei der Umsetzung Ihrer Geschäftsstrategien entscheidend. Der Ansatz „Fail Fast“ kann sich dabei auszahlen. Sobald Ihr Strategy Execution Framework steht, sollten Sie darauf vorbereitet sein, nachzujustieren, wo es nötig ist.
Wenn einzelne Punkte nicht die gewünschten Ergebnisse bringen oder sich die Marktlage ändert, sollten Sie zu einem Kurswechsel Ihrer Geschäftsstrategien bereit sein. Zögern Sie nicht, einzelnen Zielen bei Bedarf zusätzliche Ressourcen zuzuweisen. Behalten Sie im Blick: Anpassungsfähigkeit und Beweglichkeit entscheiden über den langfristigen Erfolg in einem beweglichen Geschäftsumfeld.
Schritt (10): Messen und verbessern
Gehen Sie aktiv daran, die Wirkung Ihrer Strategie zu messen. Viele Unternehmen greifen dafür auf die AAARRR-Kennzahlen zurück, bekannt als Pirate Metrics, um die Wirksamkeit ihrer Transformation zu beurteilen. Mit dem Pirate Metrics Framework und den AAARRR-Kennzahlen verfolgen Sie die Customer-Journey von der Gewinnung über die Aktivierung, die Bindung und den Umsatz bis zur Weiterempfehlung. Diese Auswertung macht es leichter, Felder für Verbesserung und Innovation zu erkennen, und bringt Sie dem Erfolg näher.

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The UNITE Pirate Metrics Funnel (AAARRR)
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Der Prozess der strategischen Planung führt Sie durch die Stufen, in denen eine erfolgreiche Geschäftsstrategie entsteht. Ein Business Model Canvas hilft Ihnen dabei, die einzelnen Bestandteile Ihres Geschäfts anschaulich vor sich zu sehen.

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The UNITE Business Model Canvas
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11 Arten von Geschäftsstrategien mit Beispielen aus der Praxis
Wenn Sie Ihre Geschäftsstrategie formulieren, lohnt der Blick auf die Formen, die sie annehmen kann. Jede dieser Strategien trägt für sich, und welche Richtung Sie einschlagen, hängt von Ihrem Unternehmenszweck, Ihren Zielen und den Ressourcen ab, die Ihnen zur Verfügung stehen.
1) Kostenführerschaft
Kostenführerschaft ist ein strategisches Vorgehen, bei dem ein Unternehmen in seiner Branche zu den niedrigsten Kosten produzieren will. Der Wettbewerbsvorteil entsteht dadurch, dass Produkte oder Dienstleistungen zu den geringstmöglichen Kosten angeboten werden. Wesentlich sind Größenvorteile, Wirtschaftlichkeit im Betrieb, strenge Kostenkontrolle und häufig eine Preisgestaltung, die Wettbewerber unterbietet.
Beispiel: die Geschäftsstrategie von Walmart
Walmart steht beispielhaft für dieses Vorgehen: Ein Betrieb in großem Maßstab und ein wirtschaftliches Lieferkettenmanagement erlauben Preise unterhalb der Wettbewerber. Kostenführerschaft wirkt, verlangt aber beständige Arbeit an Wirtschaftlichkeit, Kostenkontrolle und Marktanteil. Unternehmen, die diesen Weg gehen, müssen zugleich mit Nachahmung rechnen und Sparmaßnahmen mit Innovation ausbalancieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
2) Fokussierte Geschäftsstrategie
Eine fokussierte Geschäftsstrategie, auch Nischen- oder Segmentierungsstrategie genannt, richtet sich an einen bestimmten Ausschnitt des Marktes statt an den ganzen Markt. Sie wirkt dann, wenn ein Unternehmen ein Marktsegment mit eigenen Bedürfnissen und Vorlieben erkennt.
Beispiele: die Geschäftsstrategie von Tesla
Tesla verfolgt eine fokussierte Strategie und konzentriert sich auf den Markt für Elektrofahrzeuge. Statt den ganzen Automobilmarkt zu bedienen, wendet sich Tesla an Käufer, die leistungsstarke Elektrofahrzeuge suchen. Fokussierte Strategien erlauben es, Produkte oder Dienstleistungen auf die besonderen Ansprüche einer Nische zuzuschneiden; oft folgen daraus höhere Kundentreue und weniger Wettbewerb. Sie setzen jedoch ein tiefes Verständnis des gewählten Segments voraus und die Fähigkeit, den Kunden in dieser Nische einen deutlich größeren Nutzen zu bieten.
3) Differenzierungsstrategie
Eine Differenzierungsstrategie bietet eigenständige, unverwechselbare Produkte oder Dienstleistungen, die sich im Markt von den Wettbewerbern abheben. Apple ist das bekannteste Beispiel: Das Unternehmen glänzt mit erfindungsreichem Produktdesign, gut bedienbaren Oberflächen und der Verzahnung seines Ökosystems.
Beispiele: die Geschäftsstrategie von Apple
Apples Strategie zielt auf hochwertige Produkte im oberen Preissegment, die ein eigenes Nutzungserlebnis bieten und sich damit von Wettbewerbern absetzen. Differenzierungsstrategien führen häufig zu höheren Preisen, sie erzeugen aber auch Markentreue und einen wahrgenommenen Mehrwert bei den Kunden. Erfolgreiche Differenzierung verlangt beständige Innovation, Investitionen in Forschung und Entwicklung und ein feines Gespür für die Vorlieben der Kunden. Unternehmen auf diesem Weg arbeiten an einem starken Markenbild, das in den Köpfen der Verbraucher für Qualität und Innovation steht.
Apples Strategie lässt sich zwei Arten der Differenzierungsstrategie zuordnen: breite Differenzierung und fokussierte Differenzierung.
- Breite Differenzierung:
- Apples Vorgehen: Apple verfolgt eine breite Differenzierungsstrategie und bietet einem großen Verbrauchermarkt eine weite Palette eigenständiger, unverwechselbarer Produkte.
- Wesentliche Punkte:
- Breite Produktlinie mit iPhones, iPads, MacBooks, der Apple Watch und weiteren Geräten.
- Betonung von erfindungsreichem Design, neuester Technik und gut bedienbaren Oberflächen über alle Produktgruppen hinweg.
- Die hohen Preise rechtfertigen sich durch wahrgenommene Qualität, Innovation und die Marke Apple.
- Fokussierte Differenzierung:
- Apples Vorgehen: Innerhalb der breiten Produktlinie verfolgt Apple auch eine fokussierte Differenzierung und schneidet einzelne Produkte auf bestimmte Marktsegmente zu.
- Wesentliche Punkte:
- Dazu zählen besondere Produkte wie der Mac Pro für professionelle Anwender und das iPad Pro für Kreativberufe.
- Anpassungen und Funktionen, die auf die besonderen Bedürfnisse einzelner Nutzergruppen zugeschnitten sind.
- Hohe Preise für Spezialprodukte, gerichtet an Kunden, die für mehr Leistung zu zahlen bereit sind.
4) Nachhaltige Geschäftsstrategie
Nachhaltige Geschäftsstrategien drehen sich um umweltbewusstes Handeln, gesellschaftliche Verantwortung und langfristige Tragfähigkeit. Unternehmen auf diesem Weg wollen ihre Wirkung auf die Umwelt gering halten und zugleich einen Beitrag für die Gesellschaft leisten.
Beispiele für Geschäftsstrategien
- Die Geschäftsstrategie von Tesla: Tesla steht beispielhaft für eine nachhaltige Geschäftsstrategie – mit Elektrofahrzeugen, Lösungen für erneuerbare Energien und einem kleineren CO2-Fußabdruck. Weil Tesla Nachhaltigkeit voranstellt, trifft das Unternehmen nicht nur wachsende Umweltanliegen, sondern gewinnt auch Käufer, denen umweltfreundliches Handeln zunehmend wichtig ist. Nachhaltige Strategien reichen über die Umwelt hinaus: Sie umfassen faire Arbeitsbedingungen, gesellschaftliches Engagement und offene Governance.
- Die Geschäftsstrategie von Coca-Cola: Coca-Cola verfolgt eine Strategie der ökologischen Nachhaltigkeit, um CO2-Fußabdruck und Wasserverbrauch zu senken, und setzt dabei auf verantwortungsvolle Beschaffung und Recycling.
- Die Geschäftsstrategie von IKEA: IKEA verfolgt ein umweltfreundliches Vorgehen: nachhaltige Beschaffung von Materialien und Produkte, die auf Langlebigkeit und Wiederverwertbarkeit hin entworfen sind.
Diese Unternehmen zeigen, dass sie sich weltweiten Aufgaben wie dem Klimawandel und der Erschöpfung von Rohstoffen stellen, indem sie nachhaltiges Handeln in ihre Kerngeschäftsstrategien aufnehmen. Nachhaltige Strategien zahlen nicht nur auf die gesellschaftliche Verantwortung ein, sie treffen auch umweltbewusste Verbraucher und stärken das Bild der Marke.
5) E-Commerce-Geschäftsstrategie
E-Commerce-Geschäftsstrategien drehen sich um wirksamen Onlinehandel, die Nutzung digitaler Plattformen und bessere Kundenerfahrungen. Amazon ist ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche E-Commerce-Strategie und verfolgt einen Omnichannel-Ansatz: Online- und Offline-Kanäle greifen nahtlos ineinander, sodass Kunden ein durchgängiges Einkaufserlebnis haben.
Beispiel einer Geschäftsstrategie: Amazon
Die riesige Produktauswahl, eine wirtschaftliche Logistik und der kundenorientierte Blick tragen Amazons Vormachtstellung im E-Commerce. Das Unternehmen setzt Technik gezielt ein, etwa KI-Algorithmen für persönliche Empfehlungen, um die Bindung der Nutzer zu erhöhen. Weil Amazon Bequemlichkeit, Auswahl und Kundenzufriedenheit voranstellt, zeigt es beispielhaft, wie E-Commerce-Strategien im digitalen Zeitalter zur Marktführerschaft und zu dauerhaftem Wachstum führen.
6) Wettbewerbsstrategie
Wettbewerbsstrategien sind für Unternehmen unverzichtbar, die sich einen Vorsprung im Markt verschaffen und Wettbewerber übertreffen wollen.
Beispiel einer Geschäftsstrategie: Nike
Nike verfolgt eine Differenzierungsstrategie und setzt auf Innovation, Markenführung und Produktdesign. Marketing und Produktentwicklung erzeugen ein eigenes Markenbild und einen wahrgenommenen Mehrwert, der die hohen Preise trägt. Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedliche Wettbewerbsstrategien zu den Geschäftszielen passen und Unternehmen in ganz verschiedenen Märkten wachsen lassen.
7) Design Thinking in der Geschäftsstrategie
Design Thinking in der Geschäftsstrategie legt den Schwerpunkt auf das Nutzungserlebnis, auf Innovation und auf kundenorientierte Lösungen.
Beispiele für Design Thinking in der Geschäftsstrategie:
- Die Geschäftsstrategie von Zara: Der Modehändler folgt einem agilen und kundenorientierten Ansatz und antwortet schnell auf Markttrends und Kundenwünsche.
- Die Geschäftsstrategie von Starbucks: Das Unternehmen unterscheidet sich durch ein Ladendesign, das auf das Erlebnis zielt – einladende, persönlich wirkende Räume, die die Kundenerfahrung insgesamt heben.
Design Thinking geht über die Gestaltung hinaus; es prägt den gesamten Weg eines Produkts oder einer Dienstleistung und sorgt dafür, dass Unternehmen ihre Zielgruppe treffen und beweglich auf veränderte Marktbedürfnisse antworten. Diese Beispiele aus der Praxis zeigen, welche Kraft Design Thinking beim Entwerfen erfolgreicher Geschäftsstrategien entfaltet.
8) Datengetriebene Geschäftsstrategie
Datengetriebene Geschäftsstrategien nutzen die Kraft von Informationen, um Entscheidungen zu verbessern und die Erfahrungen der Kunden zu heben.
Beispiele für datengetriebene Geschäftsstrategien
- Die Geschäftsstrategie von Netflix: Die persönliche Empfehlung von Inhalten stützt sich auf Datenanalyse, schlägt passende Titel vor, bindet Nutzer und erhöht die Zufriedenheit.
- Die Geschäftsstrategie von McDonald’s: Das Unternehmen setzt auf eine datengestützte Kundenerfahrung und nutzt Kundendaten, um Angebote persönlich zuzuschneiden und den Service zu beschleunigen.
Diese Beispiele für Geschäftsstrategien zeigen, wie stark datengetriebene Ansätze wirken: Erkenntnisse tragen strategische Entscheidungen und lassen eine persönlichere, aufmerksamere Customer-Journey entstehen. Im heutigen digitalen Umfeld gewinnen Unternehmen, die das Vermögen ihrer Daten ausschöpfen, einen Vorsprung, weil sie den Vorlieben der Kunden und den Trends des Marktes dicht folgen.
9) Technologiestrategie
Technologiestrategien zeigen sich bei Google und YouTube als erfindungsreiche Wege zur Vormachtstellung im digitalen Markt. Die Geschäftsstrategie von Google umfasst wegweisende Suchalgorithmen, Cloud-Dienste und eine breite Palette digitaler Produkte. Die Geschäftsstrategie von YouTube setzt auf den Ausbau der digitalen Plattform: Der Videodienst entwickelt sich fortwährend weiter und vergrößert seine Reichweite. Diese Strategien zeigen, wie wichtig Diversifikation, beständige Innovation und der Wille zum technischen Fortschritt sind. In einer schnellen Technologiebranche sichern das Anpassen und Erweitern digitaler Fähigkeiten langfristige Bedeutung und dauerhaftes Wachstum – und machen diese Unternehmen zu Vorreitern im digitalen Umfeld.
10) Turnaround-Strategie
Turnaround-Strategien, wie sie IBM und Microsoft zeigen, unterstreichen, wie wichtig Anpassungsfähigkeit und strategische Neuausrichtung sind, wenn es schwierig wird. Die Geschäftsstrategie von IBM ist eine gelungene Unternehmenstransformation und ein Beleg für die Fähigkeit, sich neu zu erfinden: weg von klassischer Hardware und klassischen Diensten, hin zu aufkommenden Technologien wie Cloud Computing und künstlicher Intelligenz. Microsofts Unternehmensstrategie wiederum zeigt, wie widerstandsfähig das Unternehmen mit Marktverschiebungen umgeht und seine Stärken in Software und Cloud-Diensten nutzt. Diese Beispiele zeigen, welches Gewicht strategische Beweglichkeit, Innovation und vorausschauendes Handeln haben, wenn ein Unternehmen für dauerhaften Erfolg wiederbelebt werden soll.
11) Handelsstrategie
Handelsstrategien umfassen eine Reihe von Ansätzen, die auf ein bewegliches Verbraucherumfeld zugeschnitten sind. Mit dem Schwerpunkt auf Kundenerfahrung, schlanken Abläufen und Omnichannel-Präsenz versuchen erfolgreiche Handelsstrategien, veränderte Marktansprüche zu treffen. Dazu gehören häufig persönlich zugeschnittene Kundenkontakte, ein besser geführter Warenbestand und das nahtlose Ineinandergreifen von Online und Offline. Große Händler schärfen ihre Ansätze fortlaufend nach und setzen dabei auf Anpassungsfähigkeit, Innovation und Technik, um das Einkaufserlebnis zu verbessern. Die Strategien des Handels entwickeln sich mit dem veränderten Verhalten der Verbraucher; Beweglichkeit und Kundenorientierung werden damit zu Kernpunkten der Wettbewerbsfähigkeit.
Digitale Geschäftsstrategie
Eine digitale Geschäftsstrategie ist ein umfassendes Vorgehen, mit dem Unternehmen digitale Technologien nutzen, um eine tiefgreifende Wirkung zu erzielen. Im digitalen Zeitalter erkennen Unternehmen, dass sie über herkömmliche Modelle hinausgehen und die Digitalisierung annehmen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Strategie bindet digitale Technologien in alle Teile des Geschäfts ein – vom Betrieb über den Kundenkontakt bis zur Erbringung von Produkten und Dienstleistungen. Zu den Kernbestandteilen zählen häufig Datenanalyse, Cloud Computing, künstliche Intelligenz und neuartige digitale Plattformen.
Das Ziel: mehr Wirtschaftlichkeit, eine bessere Kundenerfahrung und eine höhere Leistung des ganzen Unternehmens. Wer eine digitale Geschäftsstrategie umsetzt, stellt sich so auf, dass er sich im digitalen Umfeld sicher bewegt, schnell auf Marktveränderungen antwortet und neue Wachstumschancen erschließt. Es ist ein vorausschauendes Vorgehen, das die digitale Transformation als grundlegenden Treiber des Erfolgs im heutigen Geschäftsumfeld begreift.
Wachstumsstrategie
Eine Wachstumsstrategie ist die bewusste, vorausschauende Planung samt den Handlungen, mit denen Unternehmen ihren Marktanteil, ihren Umsatz und ihre Größe ausbauen. Sie ist für jedes Unternehmen entscheidend, das in umkämpften Märkten vorankommen will. Wachstum kann viele Formen annehmen: Produktlinien erweitern, neue Märkte betreten, andere Unternehmen übernehmen oder das Geschäft verbreitern. Dazu gehört, Gelegenheiten zur Ausweitung zu erkennen, mögliche Risiken zu bewerten und einen umfassenden Plan für tragfähiges Wachstum zu entwickeln. Erfolgreiche Wachstumsstrategien passen zu den Gesamtzielen des Unternehmens und zur Lage im Markt und sorgen dafür, dass die Ausweitung dem langfristigen Erfolg dient. Die Umsetzung verlangt meist ein Zusammenspiel aus Innovation, strategischen Partnerschaften und einem sehr guten Betrieb, um Gelegenheiten zu nutzen und Schwierigkeiten sicher zu meistern.
Unternehmensstrategie und Geschäftsstrategie: Worin liegt der Unterschied?
Unternehmensstrategie und Geschäftsstrategie sind zwei verschiedene, aber verbundene Begriffe, die die Gesamtrichtung und die Entscheidungen eines Unternehmens leiten. Hier die wesentlichen Unterschiede:
Unternehmensstrategie:
- Reichweite: Die Unternehmensstrategie umfasst Entscheidungen auf der obersten Ebene und betrifft Mission, Vision und Ziele des ganzen Unternehmens.
- Schwerpunkt: Es geht darum, wie das Unternehmen als Ganzes erfolgreich wird und seine Stellung im Markt hält.
- Entscheidungen: Auf dieser Ebene geht es häufig um Diversifikation, um Fusionen und Übernahmen, um die Verteilung der Ressourcen und um das Portfolio.
- Zeithorizont: Die Unternehmensstrategie reicht weiter und betrachtet die Stellung des Unternehmens in der Branche über einen langen Zeitraum.
Geschäftsstrategie:
- Reichweite: Die Geschäftsstrategie ist enger gefasst und richtet sich auf einen bestimmten Geschäftsbereich, eine Produktlinie oder ein Marktsegment im Unternehmen.
- Schwerpunkt: Es geht darum, wie ein bestimmter Teil des Unternehmens in seinem Markt wirksam antritt und seine Ziele erreicht.
- Entscheidungen: In der Geschäftsstrategie geht es um Produktentwicklung, Positionierung im Markt, Preisgestaltung und Wettbewerbsvorteil.
- Zeithorizont: Die Geschäftsstrategie arbeitet oft in einem kürzeren Zeitraum und nimmt Aufgaben und Chancen der nahen bis mittleren Zukunft in den Blick.
Kurz: Die Unternehmensstrategie legt die Gesamtrichtung des ganzen Hauses fest, während die Geschäftsstrategie genau hinsieht, wie einzelne Geschäftsbereiche oder Segmente innerhalb dieses Rahmens erfolgreich werden. Zusammen sorgen sie dafür, dass die übergeordneten Ziele des Unternehmens und die konkreten Handlungen auf den einzelnen Ebenen zusammenpassen.
Was ist eine Geschäftsbereichsstrategie?
Die Geschäftsbereichsstrategie umfasst die bewussten, strategischen Handlungen, mit denen Unternehmen in ihren Marktsegmenten einen Wettbewerbsvorteil erreichen. Sie verlangt wichtige Entscheidungen über die Verteilung der Ressourcen, über die Differenzierung der Produkte und über die Schaffung eines eigenen Nutzens für die Kunden. Wer eine klar umrissene Geschäftsbereichsstrategie erfolgreich umsetzt, gewinnt eine unverwechselbare Stellung im Markt, zieht Kunden an und schafft tragfähiges Wachstum.
Strategien wirken im Unternehmen auf drei verschiedenen Ebenen: der Unternehmensebene, der Geschäftsbereichsebene und der Funktionsebene.
- Unternehmensebene: die oberste Ebene, auf der die Geschäftsleitung die strategischen Pläne festlegt, darunter Mission und Vision. Strategien dieser Ebene prägen die langfristige Leistung des Unternehmens und leiten Entscheidungen über Wachstum, Übernahmen, Diversifikation und Investitionen.
- Geschäftsbereichsebene: Diese Strategien folgen der Vision des Unternehmens, richten sich aber auf ein bestimmtes Geschäft oder Marktsegment. Hier werden die größere Vision und die Ziele in greifbare Strategien übersetzt, die beschreiben, wie ein Geschäft in seinem Markt antritt.
- Funktionsebene: Diese Strategien beschreiben, wie einzelne Bereiche wie Marketing, Personal oder Forschung und Entwicklung die festgelegten Geschäfts- und Unternehmensstrategien stützen. Sie sorgen für Ausrichtung und Abstimmung über die Funktionen des Unternehmens hinweg.
Es ist üblich, dass ein Unternehmen auf jeder Ebene mehrere Strategien führt, weil jede Ebene eigene Bedürfnisse hat. Mehrere Strategien zu führen, birgt die Gefahr widersprüchlicher Prioritäten; gute Führung kann diese Gefahr eindämmen.
Die Strategie der digitalen Transformation mit der Innovationsstrategie verbinden – in Ihrer Geschäftsstrategie
Die Strategie der digitalen Transformation mit der Innovationsstrategie zu verbinden, ist ein bewegliches Vorgehen, das Unternehmen an die Spitze eines sich schnell wandelnden Geschäftsumfelds bringt. Dieses Zusammenspiel nutzt die Kraft technischer Fortschritte und schöpferischer Ideenfindung als Antrieb für eine umfassende Veränderung im Unternehmen.
- Die digitale Transformation ist der Wegbereiter: Sie sorgt dafür, dass technische Neuerungen sauber in die verschiedenen Teile des Geschäfts einfließen.
- Die Innovationsstrategie fördert eine Kultur der Kreativität und ermutigt zu neuen Ideen und Lösungen für veränderte Marktansprüche.
Wer diese beiden Säulen strategisch im größeren Zusammenhang der Geschäftsstrategie ausrichtet, passt sich nicht nur dem digitalen Zeitalter an, sondern stellt sich als Vorreiter auf, der beständig Neues hervorbringt und dem Wettbewerb voraus bleibt. Diese verbundene Strategie fördert Beweglichkeit, Widerstandskraft und ein vorausschauendes Mindset – Grundlagen für dauerhaften Erfolg im heutigen Geschäftsumfeld.
Häufige Fragen
1- Was ist eine Strategie?
Eine Strategie ist ein sorgfältig entworfener Plan, der beschreibt, auf welchem Weg ein Unternehmen seine langfristigen Ziele erreicht. Sie verlangt ein umfassendes und vorausschauendes Vorgehen bei Entscheidungen.
2- Was bedeutet „strategisch“ im Unternehmen?
Strategisch zu handeln heißt im Unternehmen, Entscheidungen zu treffen, die nicht nur den unmittelbaren Erfolg tragen, sondern auch die langfristige Tragfähigkeit und den Wettbewerbsvorteil des Unternehmens. Dazu gehören Weitsicht und ein vorausschauendes Mindset.
3- Wer verantwortet die Geschäftsstrategie?
Die Geschäftsstrategie entsteht in gemeinsamer Arbeit unter Führung der obersten Leitung. Die Verantwortung reicht jedoch bis zu den Fachleuten für strategische Planung, wie sie bei Digital Leadership arbeiten. Sie tragen wesentlich dazu bei, wirksame und erfindungsreiche Strategien zu entwerfen, die auf die besonderen Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten sind, und sorgen für ein umfassendes, vorausschauendes Vorgehen.


